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24.11. Der harte Kampf in Ibbenbühren

Mein erster und wahrscheinlich nicht letzter Crosslauf den ich auf mich genommen habe. Dieser Lauf gestaltete sich schwieriger als ich gedacht hatte. Viele kurze aber harte Anstiege sogen einem die Kraft sofort aus den Beinen. Die beiden ersten Runden des sechs Runden Laufs waren noch ganz ok, doch spätestens nach der dritten Runde fing das Kämpfen an. Ich hatte erst das Gefühl ich wäre letzter nach dem Wald und Hügel Stück, doch auf der langen Geraden holte ich die meisten wieder ein. Es hat echt Spaß gemacht mal was Neues aus zu probieren und trotz des heftigen Muskelkaters in den Oberschenkeln am nächsten Tag bin ich gerne beim nächsten Crosslauf wieder dabei. Euer Kevin

03.11. Bericht zum Frankfurt Marathon

Der  Frankfurt Marathon ein tolles Wochenende

Am Freitag dem 28.10.Machten wir, Ralf, Susanne, Kevin und Collin, uns auf den Weg nach Frankfurt am Main.
Wir hatten Glück und sind recht gut durchgekommen trotz Feierabendverkehr, auf der Gegenseite war gefühlsmäßig Stau von Münster bis Frankfurt.
Schon von der Autobahn aus beeindruckt einen der Blick auf die Skyline, richtig toll war der Ausblick dann von der Jugendherberge aus die etwa 500m Luftlinie entfernt ist. Die Jugendherberge liegt sehr Zentral, 30 Minuten zu Fuß zum Messegelände wo auch Start und Ziel des Marathons sind und 15 Minuten bis in die Innenstadt. Abends hatten wir uns mit Britta und Lars Eilers verabredet zum Essen, anschließend machten wir noch die Vergnügungsmeile von Sachsenhausen unsicher. Gleich hinter der Jugendherberge befanden sich viele tolle Bars und Kneipen ähnlich der Osnabrücker Altstadt und alle passend zum Halloween Wochenende geschmückt. Dort machte Lars auch ein nettes Foto mit Ralf und den Hooters Girls.
Am Samstag morgen machten wir uns erst mal auf den Weg um die Startunterlagen abzuholen. Anschließend haben wir Stundenlang Frankfurts Sehenswürdigkeiten erkundet. Alles ist sehr gut zu Fuß zu erreichen aber vielleicht nicht unbedingt die richtige Marathon Vorbereitung. Abends hatten wir dann noch eine zweistündige Halloween Gruselstadtführung gebucht. Leider hat sich die Führung nicht gelohnt, der Funke sprang einfach nicht über zwischen Schauspielern und Publikum. Das gruseligste war dann das sie uns am Ende der Führung einfach mitten in Frankfurt verabschiedet haben, Kilometer weit vom Ausgangspunkt entfernt. Keiner wusste wo wir waren und es liefen ganz schön unheimliche Gestalten herum.
Am Sonntagmorgen um 10 Uhr war dann endlich der Marathonstart. Ralf ging alleine zur Messehalle und Susanne und die Jungs stellten sich an die Hauptwache, dort ist km 7,5 und 39 also konnte man die Läufer 2 mal sehen.
Der Marathon ist hervorragend organisiert, die Strecke ist ganz flach und es sind unheimlich viele Musikgruppen und Zuschauer an der Strecke.
Nachdem Ralf bei km 7,5 vorbei war gingen Kevin und Collin zum "Eisernen Steg" am Deutschherrnufer dort direkt vor der Jugendherberge ist km 14. Susanne erwischte Ralf an der Konstabler Wache bei km 12 noch einmal vertrieb sich dann ein bisschen die Zeit und wartete dann wieder bei km 39. Dort war eine Leinwand aufgebaut auf der man die ganze Zeit die Fernsehübertragung sehen konnte. Es gab super Musik und eine tolle Animation. Kevin und Collin wanderten weiter und erwischten Ralf noch einmal am Verpflegungsstand bei km 35, dort halfen auch Britta und Lars mit ihrem Verein. Es war für Ralf schon recht motivierend ständig jemanden von der Familie an der Strecke zu treffen. Die Halbmarathon der Strecke ist in Frankfurt Höchst, eigentlich nur ein reines Geschäftsviertel aber auch dort standen die Zuschauer dicht an dicht.
Der Zieleinlauf ist in der Festhalle, eine gigantische Partymeile. Laute Musik und tolle Lichteffekte, auf einer riesigen Leinwand kann man  sich selber beobachten beim Zieleinlauf. Auch dort warteten inzwischen die Jungs auf Ralf. Er kam, riß die Arme in die Luft und war froh es mal wieder geschafft zu haben. Er genoss dann noch die Verpflegungsstraße bevor sich die drei auf den Weg zur Familienzusammenführung machten.
Gegen 16 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg, allerdings machten wir erst noch einen Abstecher um Kevin und Collin den beeindruckenden Frankfurter Flughafen zu zeigen.

26.10.:. Bericht zum Dresden Marathon von Kirsten

Dresden war ein schöner lauf durch eine beeindruckende Stadt, mit vielen Musikkapellen, aber ansonsten weitgehend ohne Zuschauer (und diejenigen die da waren betrachteten die Läufer eher mitleidig als unterstützend). Da es am Anfang relativ eng war (10 km / Halbmarathon und Marathon starteten gleichzeitig) hatte ich keine Probleme langsamer anzugehen (6:15/km) und so begannen die Schmerzen diesmal erst ab Kilometer 15. Das kühle Wetter ist ja auch was für mich und mit meiner Zeit von 02:14h bin ich auch ganz zufrieden. Vor allem aber ist Dresden auf jeden Fall eine Reise wert. Das wäre mal ein lohneswertes Rennschnecken-Ziel. Allerdings ist der Marathon wohl nur für Hardcore-Läufer. Das sind zwei Runde, wobei auf der  2. Runde wohl kaum noch jemand zuschaut und wer langsamer als 4h 4h30 Läuft hat ganz viel Platz um sich herum.

Zwischen dem Nordatlantik und dem Mittelmeer verlief die Laufstrecke der „La Transe Gaule“.

pm Bramsche. „Das ist mein schönstes Geburtstagsgeschenk“, sagt der Bramscher Kurt Gormanns. Rechtzeitig zu seinem 60. Geburtstag hat er die 1150 Kilometer in 18 Tagen quer durch Frankreich geschafft.

Die Teilnehmerzahl des Frankreichlaufs „La Transe Gaule“ war auf 50 begrenzt. Die Zulassungsvoraussetzungen waren dementsprechend streng. Letztendlich waren aber nur 45 Läufer und Läuferinnen aus sechs Nationen am Start, denn die schnellen Japaner waren nicht erschienen. Deutschland war mit insgesamt sechs Läufern und Läuferinnen vertreten.
Die Route erstreckte sich zwischen Nordatlantik und Mittelmeer. Sie begann in Roscoff, einer kleinen Piratenstadt in der Bretagne, und führte im großen Bogen durch Frankreich bis nach Gruissan bei Narbonne. Die Etappen hatten eine Länge zwischen 49 und 75 km.
Unerwartet für Kurt Gormanns war die ganze Strecke hügelig. Durchschnittlich 733 Höhenmeter im Aufstieg waren täglich zu bewältigen, und im Zentralmassiv warteten einige 1000-m-Pässe, darunter der Col de Legal, auf die Läufer. „Es hatte schon etwas Gespenstisches, die steilen Serpentinen in einer menschenleeren, atemberaubenden Natur zu überwinden“, sagt Gormanns. Gelaufen wurde zu 95 Prozent auf asphaltierten Straßen. Die in großen Buchstaben auf die Straße geschriebenen Namen wie Didi, Ullrich, Pantani erinnerten daran, dass diese Strecke mehrmals Teil der Tour de France war. Die Organisation war vorbildlich. Jeder Läufer erhielt ein  Roadbook, und die Strecke war zudem mit orangefarbenen Pfeilen (5 x 2,2 cm) deutlich gekennzeichnet.
So hatte Gormanns auch ohne Französischkenntnisse keine Probleme, das Ziel zu finden. Ungewohnt war für ihn, dass er fast die ganze Strecke allein laufen musste. Die Alters- und Leistungsunterschiede waren zu groß. Bei täglich sieben bis elf Stunden Laufzeit ohne einen Gesprächspartner sei der Kopf „so richtig leer“ geworden. Witterungstechnisch war alles vertreten: Regen, Sturm, Gewitter und Hitze. Bei Temperaturen um 36 Grad wurde jeder Dorfbrunnen gerne für eine Ganzkörperabkühlung genutzt. Darüber hinaus waren im Abstand von circa 14 Kilometern die offiziellen Verpflegungs- und Kontrollstellen aufgebaut, die von engagierten und freundlichen Freiwilligen betreut wurden.
Das Zeitlimit sollte kein Kriterium sein und war mit 5,5 Stundenkilometern großzügig bemessen. Schließlich müssten schon genug Läufer wegen Erschöpfung, Knie- oder Muskelproblemen aufgeben, sagte der Tourleiter.
Die Unterkünfte waren Turnhallen, Viehauktionshallen und Stadthallen. Geschlafen wurde auf Luftmatratzen. Frühstück gab es um 5 Uhr, danach mussten schnell die Sachen wieder verpackt und auf den Lkw geschafft werden, denn der Startschuss fiel täglich um 6 Uhr. Abends ließen es sich die Bürgermeister der Zielorte meist nicht nehmen, die Läufer zum Empfang einzuladen, um Weine und andere Spezialitäten ihrer Region vorzustellen und zu verkosten.
Für Kurt Gormanns war der Lauf weniger eine Frage der Kondition. In den sieben Monaten vor dem Start war er bereits 53 Marathons gelaufen, die teils als Etappenläufe im Mittelgebirge, in den Alpen und an der Küste stattfanden. Das eigentliche Problem waren die Gelenke, die Sehnen und die Muskeln. Ein Blick in das Gefrierfach des Begleitfahrzeugs mit den Kühlkissen verriet, dass fast alle Läufer diese Probleme hatten. Nach 166 Stunden Laufzeit und einer Platzierung am Ende des zweiten Drittels des Feldes kam Gormanns als einer der sechs ältesten Teilnehmer am Mittelmeer ins Ziel. Der Sieger, Jean-Jacques Moros (35 Jahre) brauchte nur 91 Stunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Insgesamt erreichten von den 45 Läufern 28 Männer und 8 Frauen das Ziel. Gormanns Fazit: „Vielleicht gibt es eine preiswertere Möglichkeit, um die eigenen Grenzen zu erfahren, aber für mich waren die rund 2000 Euro eine gute Investition mit vielen schönen Erinnerungen.“

Bericht aus Achmer zur Sportwerbewoche

Am vergangenen Sonntag waren die Rennschnecken im Rahmen der Sportwerbewoche eingeladen am Lauftreff in Achmer teilzunehmen. Bei strömendem Regen trafen sich um 11 Uhr die Sportler an der Anlage. Lobenswerter Weise hatten sich 7 Rennschnecken durchgerungen. Da das Wetter enorm schlecht war wollten die Organisatoren den Lauf wohl ins Wasser fallen lassen, hatten aber nicht mit dem Widerstand der Läufer gerechnet. Die Strecke führte über Asphalt, Forstwirtschaftswege und mitten durch den Wald. Der Kurs war aber sehr gut zu laufen, besonders angenehm wenn man die nassen Füsse wieder warm gelaufen hatte, bis einem der nächste Schwall in den Fuss schwappte. Die Verpflegung  war sehr gut und wir hoffen beim nächsten Mal auf trockenes Wetter.

Bericht zum Marathon Wallenhorst von G.Junker

1. Wallenhorster Marathon am 06.08.2011, Start 13 Uhr am Rande von Wallenhorst

Lange geisterte es bereits durch unsere Köpfe: Überall fahren wir hin zu Laufveranstaltungen, nur bei uns in Wallenhorst ( 10 KM nördlich von Osnabrück) gibt es keinen Marathon.
So wurde im näheren Lauffreundeskreis hin- und her diskutiert. Angeregt durch die von Jobst von Palombini liebevoll organisierten kleinen Marathon-
läufe Idaturm bzw. Gevattersee kamen wir zum dem Ergebnis: Versuch macht Klug, einfach machen.
Kleine Runden wie bei Jobst sind ideal, so machte ich mich im Winter, oft bei Regenwetter und mit Stirnlampe, bei meinen abendlichen Läufen auf die Suche nach einer geeigneten Strecke. Nach wohl 10 Versuchen (mal zu lang, mal zu kurz) hatte ich die richtige Runde gefunden. 7,07 Kilometer mal 6 = 42,42 KM am Rande von Wallenhorst mit wenig Verkehr, ohne großen Aufwand zu organisieren und ohne Streckenposten möglich: das gefiel mir. Der erste bzw. letzte KM jeder Runde wird als Pendelstück hin - und zurück gelaufen. Wer den Kevelaer-Marathon kennt, der weiß Bescheid. 6 der 7 KM jeder Runde sind asphaltiert.
Die Strecke ist nicht einfach und profiliert. In jeder Runde muss der Voßberg bezwungen werden.
Als ich meinen Lauffreunden wie z.B. HaWe Rehers, Günter Liegmann, Maria Rolfes und vielen anderen davon erzählte, sagten alle sofort ihre Teilnahme zu.
Bei unserem Lauftreff in Wallenhorst waren ebenfalls alle sofort dafür. Also, worauf sollten wir noch warten? Den Privatweg eines Landwirts durften wir benutzen, im Start- und Zielbereich wurde uns sogar das Grundstück einschließlich einer schönen Wiese zur Nutzung kostenlos überlassen. Was für ein Glück !
Mit Hilfe von Ralf Püschel und seiner lieben Frau Susanne von den Heseper Rennschnecken und meines Freundes Guido Buchwald von laufen.os wurde die Veranstaltung ins Netz gestellt.
Bei der Vorbereitung des Laufes sagte mir mein Laufkumpel Maik Mittmann die Hilfe seiner gesamten Familie (Frau und 2 Kinder) zu, Elke Horstmeyer
  spannte Ihre Freundin mit zur Läuferverpflegung ein. Meine Frau Annette sollte die Startnummern herausgeben und die Urkunden schreiben. Maik Mittmann
besorgte sogar noch 2 Leute für eine zusätzliche 2. Verpflegungsstelle. Läuferherz, was willst Du mehr ?
Das Startgeld von 5 EURO erwies sich im Nachhinein als zu gering, aber was einem Spaß bereitet, darf auch mal etwas kosten,
Sogar T-Shirts mit dem Aufdruck ``WALLENHORSTER MARATHON`` ließen wir anfertigen, mussten aber von jedem selbst bezahlt werden


Am 06.08. ging es dann endlich los:

unfassbar, 42 Läuferinnen und Läufer hatten sich angemeldet, 38 sind gestartet und 24 haben gefischt.
Das sind zwar nur 63,16 %, aber zur Ehrenrettung sei gesagt, dass einige von vornherein nur eine Teilstrecke laufen wollten.
Das Wetter war schwül warm, die Strecke aufgrund der Steigungen sehr schwer und bei jeder Runde bestand ja die ``Chance``, aus zusteigen.
Man musste also mental sehr stark sein, bei diesen Bedingungen durchzuhalten.
Die Strecke war kilometriert und trocken, es lief alles normal ab: wenig Wind und kein Regen.
Zum Glück hatten wir noch eine 2. Verpflegungsstelle eingerichtet, was im Nachhinein von allen Teilnehmern begrüßt wurde.
Es siegte bei den Damen Elke Horstmeyer vom heimischen TSV Wallenhorst in 4:08 h und bei den Herren vom Team Huxelort Roland Molitor
in beachtlichen 3:23 h.
Am Start- und Zielpunkt stellte ja Heiner Bitter sein Grundstück und seine schöne Wiese zur Verfügung, da dass wir alle noch ein Bier trinken
und eine Bratwurst essen konnten. Auch dies war mit im Startgeld von 5 Euro enthalten.
Duschen gab es nicht, trotzdem fuhren alle zufrieden wieder nach Hause.
Viele Dankesmails und Anrufe erreichten mich am nächsten Tag, alle empfanden es als eine gelungene Veranstaltung.
Ob ich das noch mal mache?
Ja, denn es hat auch meiner Frau und mir riesigen Spaß gemacht.
Um die Veranstaltung nicht zu groß werden zu lassen, werden wir wieder keine andere Strecke als den Marathon anbieten.

Bis 2012 in Wallenhorst, wahrscheinlich am 05.08.2012

Bilder gibt es auf der Internetseite www.heseper-rennschnecken.de

Alles Gute

Euer Gerd Junker

Kurt der Marathonmann - Bericht aus den "Bramscher Nachrichten"

Der Marathon-Mann      Ueffelner läuft Tausende Kilometer in sechs Jahren – nun denkt er ans Aufhören    

Läuft und läuft und läuft: 200 Marathons hat Kurt Gormanns in rund sechs Jahren absolviert, laufverrückt ist er dem eigenen Bekunden nach aber nicht. Fotos: Johannes Kapitza 

 Ueffeln. Nach eigenem Bekunden sucht Kurt Gormanns nicht die Herausforderung. Aber er findet sie immer. Zum Beispiel heute, wenn er in Hamburg-Allermöhe an den Start geht, um drei Marathons an einem Tag zu absolvieren.
Der erste Startschuss zum Triple-Marathon fällt um 5 Uhr. Im Sechs-Stunden-Takt beginnen dann die weiteren Läufe, jeweils 42,195 Kilometer lang. „Ich weiß noch nicht, ob es klappt“, sagt der 59-Jährige. Denn der Dreifach-Marathon ist für den Ueffelner der erste Wettkampf nach einer dreiwöchigen Zwangspause.
Bei einer Laufveranstaltung hatte er sich eine Knochenhautentzündung zugezogen. Fünf Tage lang war er 300 Kilometer durch das Bergische Land zwischen Wuppertal und Gummersbach gelaufen – „zum Schluss konnte ich nur noch bergab gehen, das Bein war dick und schmerzte.“ Da halfen auch die Quarkwickel nur wenig, die ihm altgediente Mitläufer empfahlen. Den Luxemburg-Marathon konnte Gormanns nur als Zuschauer verfolgen. Es sei „das Schlimmste gewesen, was ich je erlebt habe. Es kribbelt, man will laufen und kann nicht.“
Es war die erste Zwangspause für Gormanns, seit ihn die Laufleidenschaft gepackt hat. Das begann im Jahr 2004, als er bei seinem Hausarzt wegen extremer Wetterfühligkeit in Behandlung war. Der Mediziner stellte ihn vor die Wahl: lebenslänglich Tabletten schlucken oder das Leben umkrempeln und Sport treiben. „Dabei war ich überhaupt kein Sporttyp. Ich kannte nicht mal den Unterschied zwischen einem Laufschuh und einem Tennisschuh.“ Das änderte sich schnell: Der Arzt schickte Gormanns in den Schuhladen statt in die Apotheke und gab ihm Trainingspläne an die Hand. Acht Monate später lief Gormanns in Hannover seinen ersten Marathon. Die Therapie schlug an. „Seitdem bin ich nie wieder bei einem Arzt gewesen.“
Stattdessen fand sich Gormanns bei Laufveranstaltungen wieder. „Im ersten Jahr waren es drei Marathons, im zweiten Jahr sieben, im dritten 13 oder 14“, berichtet der Ueffelner. Das sei eine „normale Entwicklung“ für einen Marathoneinsteiger gewesen. „Und dann hatte ich Zeit“, sagt Gormanns.
 Abenteuer in Frankreich
 Im Februar 2009 trat der Finanzbeamte in die passive Phase seiner Altersteilzeit ein. Am Jahresende war er nicht nur Mitglied der Heseper Rennschnecken und bei Eintracht Neuenkirchen, sondern auch im 100-Marathon-Club – die Aufnahme erfolgte automatisch mit dem 100. Zieleinlauf. Keine anderthalb Jahre später hatte Gormanns diese Zahl verdoppelt – dank wöchentlich zwei bis drei Marathons zwischen Helgoland und Slowenien. Da nach 1000 Kilometern die Dämpfung der Laufschuhe verloren geht, verbraucht Gormanns im Jahr drei bis vier Paar. Ausgaben fallen auch für Startgelder an, jährlich etwa 3500 Euro, hat der Ueffelner ausgerechnet.
„Dieses Jahr wird’s richtig teuer“, sagt Gormanns. 1275 Euro kostet allein die Startgebühr für das „Transe Gaule“-Rennen, das vom 10. bis 27. August über mehr als 1100 Kilometer quer durch Frankreich führt. „Das wird ein Abenteuer“, blickt der Ueffelner voraus. Er spreche „kein Wort Französisch“, und bei 56 bis 75 Kilometern pro Tag gebe es „genug Möglichkeiten, sich zu verlaufen“. Die entscheidende Frage werde sein, „ob der Körper durchhält, aber ich versuche es“.
Die Veranstaltung in Allermöhe ist da vergleichsweise harmlos und ein regelrechtes Schnäppchen: 20 Euro kosten die drei Starts an einem Tag. „Es geht nicht um die Ehre“, beschreibt Gormanns seine Motivation. Seine Marathon-Begeisterung sei eher auf eine „Sammelleidenschaft“ zurückzuführen.
„Wir hetzen nicht mehr Bestzeiten hinterher“, sagt Gormanns. Einen Marathon in 3:30 Stunden zu laufen, sei sein Ziel gewesen, aber bei 3:40 Stunden sei er „hängen geblieben. Jetzt laufe ich meistens über vier Stunden, aber in diesem Tempo habe ich viele Gesprächspartner“. Kommunikation statt Konkurrenz bestimmt Gormanns Läufe: „Wir laufen ein Tempo, in dem man bequem plaudern kann. Und wenn man dann vier Stunden Zeit hat, um sich mit drei, vier Leuten zu unterhalten – das hat was.“
In den vergangenen Tagen hat Gormanns viel Zeit mit Trainingspartner Peter Baasch auf dem Piesberg verbracht. Das Gelände sei eine „optimale Trainingsmöglichkeit“, um sich auf den „4trails“-Lauf in den Alpen vorzubereiten – 170 Kilometer in vier Tagen „an der Zugspitze vorbei Richtung Liechtenstein“. Beim letzten Alpenrennen sei er ohne spezielle Vorbereitung an den Start gegangen und „bergab von den anderen Läufern überholt“ worden. „Den Fehler will ich nicht noch einmal machen“, hat Gormanns hinzugelernt.
 Karriereende absehbar
  
 Zu den Zukunftsplänen nach dem „4trails“ im Juli gehören aber auch Gedanken an ein baldiges Ende der Karriere. „Entweder ich laufe einmal 1000 Kilometer am Stück oder 100 Marathonläufe in einem Jahr – das wäre ein eleganter Ausstieg“, sagt Gormanns. Wenn eins der Ziele erreicht sei, wolle er „das Laufen drastisch reduzieren, um nicht in den Verdacht zu geraten, laufverrückt zu sein“. Immerhin betätigt sich Gormanns im Hobby noch als Jäger und ist Motorsegler-Pilot – wobei er inzwischen Probleme habe, auf die erforderlichen Mindestflugstunden zu kommen, damit der Flugschein nicht verfällt. Aber Laufen, sagt Kurt Gormanns, „Laufen kann nicht alles sein“.

 

 

Erlebnis Marathon in Luxemburg
 
Die Heseper Rennschnecken schlossen sich zu Pfingsten den Waldschleichern Lohne an, die in ihrem Laufprogramm eine Teilnahme am Luxemburg Marathon hatten und noch einige Mitfahrer suchten.
 
Am frühen Samstag morgen machten wir uns so mit dem Reisebus auf den Weg nach Luxemburg. Da wir ohne Stau durchkamen bezogen wir gegen Mittag erst einmal unsere Hotelzimmer. Horst Mowka  der Reiseorganisator fuhr dann zur Marathonmesse und holte für alle Läufer schon einmal die Startunterlagen ab, die dann im Hotel verteilt wurden. Hier noch einmal Danke für die hervorragende Organisation, Unterkunft, Preis und sympathischer Busfahrer hätten nicht besser sein können.
 
Nachdem alle ihre Unterlagen hatten, bereiteten sich die Läufer mit Vaseline, Pflaster und Bananen auf den Start vor.
Es hatte den Anschein, dass die ganze Stadt für den Autoverkehr gesperrt wurde. Im 10 Minuten Takt konnte man umsonst mit den Shuttle-Bussen zum Start fahren und zu verschiedenen Anfeuerungspunkten an der Laufstrecke.
Pünktlich um 19 Uhr erfolgte der Start an den Expo Hallen. Die Laufstrecke führte erst einmal durch die nicht so schöne Luxemburger Vorstadt, eine kühle Ansammlung von Glas und Spiegel Bunkern. Dann ging es jedoch in das Herz der Stadt. Hier wurde es interessant, mitten durch Luxemburg führt eine tiefe Schlucht, da die Stadt in und um eine  Schlucht herum gebaut ist musste man auf der Marathonstrecke über 500 Höhenmeter bewältigen. Außerdem wurde fast jede Straße in der Innenstadt gelaufen um die Kilometer voll zu bekommen. Es gab Massen von Zuschauern und viel Musik an der Strecke. Durch die starken Höhenunterschiede wurde der Lauf nicht langweilig, Spitzenzeiten gab es hier jedoch nicht.
Der Zieleinlauf war dann in die Expo Halle hinein. Die Halle war in eine Partyhalle umgebaut, laute Musik, tolle Lichteffekte und Konfettiregen im Zieleinlauf entschädigten für die Anstrengung.
Die Teilnehmer der Waldschleicher und der Rennschnecken waren sich einig das dass der tollste Zieleinlauf in Europa war. Sie waren mit ihren erreichten Zeiten mehr als zufrieden.
Im Anschluss wurde dann noch auf der Marathonparty ein wenig gefeiert. Bis 1 Uhr Nachts fuhren immer noch die Shuttle-Busse direkt zurück zum Hotel.
Am morgen vor der Rückreise fuhren wir noch für ein paar Stunden in die Innenstadt damit auch die Begleitpersonen der Läufer eine Stadtbesichtigung machen konnten.
Gegen Abend waren alle wieder zufrieden zu Hause und einig schon mal zu sparen denn im nächsten Jahr ist bei den Waldschleichern Paris in der Planung.





28.05.2011 - Red Devils Kapitän Dirk Rhinehart stellt sich neuen Herausforderungen


Vor etwa zwei Jahren entstand bei einer Auswärtsfahrt der Red Devils die Idee bei Dirk Rhinehart einmal einen Halbmarathon zu laufen. Da bot es sich ja an, das die Heseper Rennschnecken ihn bei diesem Vorhaben unterstützten. Nach einigen Versuchen ihn bei den "3-Stunden-Läufen" am Anfang des Jahres einzubinden, was aber durch den laufenden Spielbetrieb leider nicht möglich war, entschied sich Rhinehart und Ralf Püschel für den Halbmarathon im holländischen Klazienaveen.

Bei bedecktem Wetter machten wir uns am frühen Vormittag auf den Weg nach Holland. Die Anmeldung ging zügig von statten und so hatten wir noch mehr als genug Zeit uns den Ort anzusehen. Der Tradition folgend lief Ralf wieder im Kilt, was wie immer zur Erheiterung an der Strecke beitrug. Es hat sich mit der Zeit schon ein kleiner Fanclub gebildet, der den deutschen Schotten jedes Jahr wieder erwartet.

Die Laufbedingungen waren fast optimal: flache Strecke, nicht zu warm aber leider sehr windig. Für Dirk, der von Ralf und kevin begleitet wurde, lief das Rennen von Anfang an gut. Auf dem zwei Runden und 21 km langen Kurs hatte man viele zuschauer, die einem den Lauf auch erleichterten. Nach hinten raus war es für Dirk doch etwas anstrengend, da er vorher noch nie mehr als 10 km gelaufen hatte. Aber mit Willensstärke und Ausdauer erreichte das Trio nach 01:57:15 h das Ziel. Diese zeit war traumhaft für Dirk Rhinehart, da es sein Wunsch war unter 02:15h zu bleiben "Ich hätte nie gedacht, dass ich das unter 2 Stunden schaffe" sagte er zufrieden nach dem Lauf "das mach ich sicher noch einmal wieder"

04.04.: Berichte von Kevin

Ein neues Erlebnis in Bakum
Am 27.02.11 war es mal wieder so weit. Ein neuer Lauf stand an. Mit dem Gedanken mal neue Strecken zu erkunden, machte ich mich auf den Weg nach Bakum. Die Fahrt war zwar etwas lang, doch das war es wert. Der Lauf war echt gut zu finden und mit seinen 50 Teilnehmern sehr überschaubar. Bei diesem Lauf konnte man wählen zwischen dem 5km, 10km oder dem 20km Lauf. Bei der Anmeldung wurde einem mitgeteilt sich die Startnummer zu merken, da es keine Startnummernzettel dafür gäbe und diese im Ziel dann zu rufen. Nach dem Warmlaufen und einer kleinen Rede auf Plattdeutsch ging es dann auch schon los. Die Strecke hat mir sehr gut gefallen mit ihren vielen Wald- und Wiesenwegen. Trotz das ich noch angeschlagen war vom 3 Stunden Lauf am Vortag bewältigte ich die Strecke noch unter 50 Min. und schrie im Ziel meine Nummer. Was sich als schwer entpuppte, da die anderen Läufer auch alle am schreien waren. Auf jeden Fall war es sehr lustig. Wer Lust hatte konnte nach dem Lauf auch noch im Hallenbad schwimmen gehen. Das war im Startgeld (5€)  mit inbegriffen. Der Lauf ist sehr empfehlenswert

 
Hitzelauf im Motorpark in Lohne
Die Laufschuhe fest verschnürt und das gelbe Laufshirt angezogen. So machen sich Kevin und Ralf mit Susanne am 02.04.2011 auf den Weg nach Lohne. Schon als die drei aufbrechen steht auf dem Tacho eine Temperatur von 18°C. Dort angekommen geht’s erst mal direkt zur Startnummernausgabe. Nach mehreren Händeschütteln und kleinen Gesprächen mit Kurt, oder ein paar Leuten aus Bramsche bereiten wir uns auf die Strecke von ca.32km vor. Die Temperatur hat sich auf Knappe 26°C hochgeschraubt. Jetzt freuen wir uns noch über das Wetter. Mal sehen wie lang das noch anhält. Ein DJ macht Stimmung am Start was bei den Leuten echt super ankommt. Eben warm laufen, ein bis zwei Fotos und ab geht’s auf die Strecke. Es gilt drei Runden von ca. 10km zu bewältigen. Die erste Runde läuft ausgezeichnet. Die vielen Getränkestationen geben einem Kraft bei dem Wetter. Es wird immer wärmer. Durch die vielen  kleinen Runden die man auf der Strecke laufen muss, sieht man die andern immer wieder mal. So kann Mama gut Fotos machen oder eine kleine Getränkestation spielen. Runde zwei. Die Strecke ist echt toll. Vorbei an den Ludolfs, über einen kleinen Berg, durch einen Graben und über viele Wanderwege führt uns unser Weg. Die dritte und letzte Runde lässt Kevin ganz schön knabbern. Trotz der Hitze haben alle irgendwie ihre Strecke hinter sich gebracht und sind zufrieden durchs Ziel gelaufen. Der Lauf war sehr hart da niemand auf so eine Hitze eingestellt war. Ralf erwähnte 1000 mal wie gut er doch zufrieden war das alles so gut geklappt hat mit seinem operierten Knie. Mit einem Essen im Kaffee des Motorparks beendeten wir diesen Lauftag. Wir freuen uns schon total auf die Fahrt nach Luxemburg mit den Lauffreunden der Lohner Waldschleicher.


04.04.: Bericht aus den Bramscher-Nachrichten zum Bramscher-Drei-Seen-Lauf

Bereit für die MarathonsaisonRennschnecken sind fit - Joey Kelly als Jubiläumsgeschenk?ym Bramsche. Mit dem Drei-Seen-Lauf schlossen die „Heseper Rennschnecken“ ihre Drei-Stunden-Trainingsläufe für die diesjährige Marathonsaison ab. Die Strecke führte die 13-köpfige Gruppe zunächst am Darnsee in Richtung Alfsee vorbei, um nach einer kleinen Stärkung auf dem Rückweg am Hasesee entlangzulaufen.
„Wir trainieren so seit vier Jahren, und vor drei Jahren mussten wir dem Kind einen Namen geben“, erklärt Ralf Püschel, der vor neun Jahren die Laufgruppe gründete.
Premiere in Luxemburg
An Pfingsten reist die Laufgruppe nach Luxemburg, um am ersten Marathon dieses Jahres teilzunehmen.
2012 feiert die Gruppe ihr zehnjähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass versucht Püschel, etwas ganz Besonderes auf die Beine zu stellen: Er hat Kontakt zu Extremsportler Joey Kelly geknüpft und wünscht sich, dass der berühmte Läufer sich bereit erklärt, auf der Jubiläumsfeier einen Vortrag zu halten. „Das wäre super“, meint Püschel, der Kelly im letzten Jahr beim Löningen-Marathon kennenlernen durfte

30.01.2011 Erster 3-Stunden-Lauf in 2011

Die Rennschnecken hatten an ihrem ersten Termin der 3-Stunden-Läufe schon mal Glück mit dem Wetter. Es war zwar kalt aber trocken und schnee- und eisfrei. Es fanden sich immerhin 10 Läufer um die 28 km lange Strecke zu bewältigen. Nach einer kurzen Pause an der Verpflegungsstelle ging es auf die zweite Hälfte der relativ flachen Strecke. Nach gut 3 Stunden erreichten die Läufer das Ziel - Ralf`s Laufkeller - Die Strecke war wie immer gut markiert, so dass sich keiner verlaufen hat. Größtenteils wurde aber auch in der Gruppe gelaufen, was ja auch der Sinn der Veranstaltung ist. So konnten unterwegs schon mal nette Gespräche geführt werden, die beim gemütlichen Beisammensein im Keller weitergeführt wurden. Dort konnten auch die Reserven mit Kuchen wieder aufgefüllt werden. Da wir vorher nie wissen wie viele Läufer kommen, hätten wir auch die dreifache Menge mit Kuchen versorgen können. Wir freuen uns schon auf den zweiten Lauf am 26.02.2011.

13.10.: Bericht vom Marathon München

Rennschnecken beim München Marathon

Am Anfang des Jahres hatte Andreas die Idee, die Rennschnecken könnten doch am München Marathon teilnehmen. Da in München unter anderem auch Halbmarathon angeboten wird, war für jeden etwas dabei.

So entschlossen sich 8 Rennschnecken, drei Begleitpersonen und Lutz unsere Ehrenrennschnecke, den langen Weg nach München auf sich zu nehmen. Am Freitag dem 8.10. fuhren wir morgens relativ früh los, mit gemischten Gefühlen da es in 10 Bundesländer an diesem Tag Herbstferien gab. Es geschehen noch Wunder wir kamen ohne große Staus recht gut durch. Nach gut 8 Stunden kamen wir in unserer Unterkunft in München an. 6 Schnecken wohnten in der Jugendherberge direkt in der Münchner Innenstadt und 6 Schnecken wohnten im Hotel in Unterhaching. Zum Tagesabschluss trafen wir uns noch zum Essen und einem gepflegten Bayrischen Bier.
Am Samstagmorgen trafen wir uns dann auf der Marathonmesse um die Startunterlagen abzuholen und über die Messe zu bummeln. Dort stellten wir fest dass die Veranstaltung in Süddeutschland doch etwas anders aufgezogen wird als in Norddeutschland. Wir wurden an jeder Ecke mit Blasmusik „verwöhnt“ und statt einem Frühstückslauf gab es einen Trachtenlauf mit anschließendem Weißwurst Frühstück. Der Trachtenlauf ging über 5km und der Spaß stand deutlich im Vordergrund.
Mit unseren Startunterlagen in der Kleiderbeuteltasche machten wir uns mit dem Olympiapark vertraut. Am beeindruckendsten war die Fahrt auf den ungefähr 200m hohen Olympiaturm. Von dort hatten wir eine tolle Aussicht über die ganze Stadt. Anschließend fuhren wir ins Zentrum zur Kaufingerstrasse und dem Viktualienmarkt. Im Hofbräuhaus nahmen wir ein rustikales bayrisches Mittagessen zu uns. Dann fuhren wir wieder in die Unterkunft um die Laufsachen startklar zu machen für den Sonntagmorgen.
Am Samstagabend machten wir uns wieder zum Olympiapark auf um dort in der Eissporthalle das Basketball Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem UBC Hannover anzusehen.
Ralf war der einzige erkennbare Hannover Fan, mit Trikot ausgestattet, was den Bayern gar nicht gefiel. Leider verloren die Hannoveraner haushoch.
Am Sonntagmorgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns auf  um in die Startbereiche zu fahren. Die Marathonis mussten ins Olympiastadion  und die Halbmarathonläufer zum Englischen Garten zum Start. Wir fuhren in einer fast leeren U-Bahn los und je näher wir dem Ziel kamen umso voller wurde es. Am Ende hatten wir fast Verhältnisse wie in Tokio zur Rush Hour.
 Alle Läufe wurden gleichzeitig um 10 Uhr gestartet. So trafen im Ziel im Olympiastadion schon nach einer Halben Stunde die ersten Läufer ein.
Die Streckenführung war sehr abwechslungsreich und  gut geführt. Erst ging es ein Stück in die Innenstadt, von dort eine lange Zeit durch den tollen Englischen Garten. Von da aus ging es über den Halbmarathonstart in die Innenstadt zurück vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten der Bayrischen Hauptstadt. Die Strecke war gesäumt von vielen Zuschauern die sich alle Mühe gaben die Läufer zu motivieren und mit Kuhglocken zu unterstützen. Das besondere am München Marathon sind die zahlreichen Blaskapellen an der Strecke, es gab aber auch viele  Rockbands oder Sambagruppen um die Läufer anzufeuern.

Ein besonderes Highlight ist der Einlauf in das Olympiastadion. Man läuft durch das große Marathon Tor und wird mit Lichtshow, Nebel und lauter Musik noch mal richtig angeheizt. Dann kommt man ins Olympiastadion und darf dort noch eine halbe Runde laufen, das ist echtes Gänsehaut Feeling.
Als erster von uns hatte Kevin Püschel dieses Erlebnis, er kam nach 2:09:54h ins Ziel, gefolgt von Andre Stahl nach 2:10:42h und Gudrun Klos nach 2:25:50h.
Dann kamen unsere Marathonläufer, der erste war Lutz Prösch nach beachtlichen 3:18:52h, gefolgt von Christian Matenna in 3:33:53h, dann kamen Axel Bittmann nach 3:39:50h und Andreas Klos nach 3:45:27h. Zu guter letzt kamen noch Kurt Gormanns nach 4:10:36h und schließlich Ralf Püschel nach 4:30:06h, der aufpasste das keine Rennschnecke unterwegs verloren geht. Alle waren sehr zufrieden mit ihren Zeiten und beendeten gesund und munter die Veranstaltung.
Nach einem gemeinsamen Essen in einem Münchner Biergarten machte sich die erste Gruppe dann auf den 6 Stunden langen Heimweg. Die zweite Gruppe genoss noch den Whirlpool und die Sauna im Hotel und machte sich dann am Montag auf den Heimweg. 
Weitere Fotos wie immer unter www.heseper-rennschnecken.de




 

13.10.: Bericht vom Bremen Marathon

Über 4000 Läufer-/innen machten sich Sonntag morgen auf, um in der Innenstadt, direkt am Rathaus auf den Startschuß des Bremer Marathon zu warten. Um 8.50 setzte sich das Teilnehmerfeld für den Deutsche Bank 10 km Lauf in Bewegung. Punkt 9.00 Uhr erfolgte der Start für den 6. swb-Marathon und um 10.50 Uhr begann der AOK Halbmarathon an dem in diesem Jahr Maureen und Axel von den Heseper Rennschnecken teilnahmen..

Gestartet wurde auf dem Marktplatz in toller  Atmosphäre am Roland,.
Das Wetter spielt mit, es wird sogar warm und man muß sich während des Laufs der langärmeligen Sachen entledigen. 21,1 KM bei guter Versorgung durch Bremen, rund 50.000 Bremer an der Strecke und Musik an vielen Stellen lassen diesen Lauf zu einem Sightseeing Lauf werden, lediglich ein paar Regentropfen auf die letzten Kilometer mahnen den Läufer die in Bremen vorhandenen Straßenbahnschienen im Auge zu behalten. Im Ziel angekommen eine tolle Atmosphäre, Getränke, Verpflegung, der Marktplatz „rappelvoll“. Zum Schluß bleiben eine Zeit von 1:51 und zwei rundum zufriedene Läufer. 

18.09.:Genuss in den AlpenOS-Duo: 13 800 Höhenmeter mit Schnee und Geröll
bec Osnabrück. Es war „nicht ungefährlich“, weil auf schmalen und steilen Wegen manche Baumwurzel auftauchte, wenn sie nicht gerade von Gestein und Schneeresten bedeckt war. Doch es war erst einmal „ein tolles Erlebnis“, den Gore-Tex-Transalpine zu leisten wie Günter Liegmann (55) und Kurt Gormanns (59). Der Realschullehrer aus GMHütte und der pensionierte Finanzbeamte aus Bramsche hatten sich gesucht und gefunden, als es galt, sich als Team „Osnabrücker Land“ zur Teilnahme zu bewerben. Und es passte mit dieser Partnerschaft, acht Tage lang auf engem Raum und bei extremer Belastung zusammen zuhalten, als es galt, 305 Kilometer überwiegend laufend in den Bergen zu absolvieren. „Nur“ 305 Kilometer an acht Tagen für Ultras, wie Läufer über die Marathondistanz hinaus heißen? Immerhin drei Etappen gingen über mehr als 42 Kilometer, dabei mit munteren Steigungen bis zu 2600 Meter hinauf und Abstiegen, zum Glück nur an einem Tag mit Regen, ansonsten ohne Niederschläge bei stolzen 13 800 Höhenmetern.
Zur Entschädigung warteten nach dem Start in Ruhpolding an jedem Etappenziel in St. Ulrich, Kitzbühel, Neukirchen am Großvenediger, Prettau im Ahrntal, Sand In Taufers, St. Vigil, Niederdorf und im Ziel in Sexten viel Applaus, Stärkung und Erfrischung beim großen Empfang der „Alpinen“ sowie beste Versorgung und Betreuung auch durch zwei Freundinnen. Bilder des Tages, gedreht zum Teil aus einem Hubschrauber, wurden gezeigt von der zum Teil atemberaubenden Tour, zur Pasta-Party geladen und vieles mehr geboten bei „toller Organisation“, die nur durch eines in den Schatten gestellt wurde: das Naturerlebnis, das für Liegmann „einfach genial und ein toller Genuss“ war bis hin zum unvergesslichen Blick auf die gewaltigen Dolomiten.
186 der 276 Teams aus 26 Ländern, unter ihnen Alaska, Australien, Südafrika, Israel und andere mehr, kamen ins Ziel, andere gaben auf oder wurden „aussortiert“, weil sie die Zeitlimits an den Verpflegungsstellen oder die erste Bedingung nicht ein hielten, im Team zusammen zubleiben bei maximal zwei Minuten Zeitabstand. Das Team „Osnabrücker Land“ hielt durch als immerhin Zwölfter unter 26 in der Altersklasse „über 100 Jahre“ in dem Gefühl, zum ersten, aber nicht zum letzten Mal „Transalpin“ gelaufen zu sein.

12.09.: Bericht vom MünsterMarathon

Am Sonntag waren Ralf und Axel von der Firma Rasch eingeladen den Münster Marathon als Staffelläufer mit zulaufen. Bei schwülem Wetter traf man sich morgens auf dem Firmengelände und fuhr mit drei kleinen Bussen nach Münster. Dort angekommen begaben sie sich in den Vip Bereich  der Firma buw, die in Münster die meisten Staffeln am Start hatte. Am reichhaltigen Buffet konnten sich die Läufer vor dem Start noch ausgiebig stärken. Für Rasch gingen drei Staffeln an den Start. In einer startete Axel als erster Läufer in der anderen Ralf. Nachdem beide nach 10km ihren Chip an den nächsten Läufer abgegeben hatten liefen sie außer Konkurrenz weiter. Ralf beendete den Lauf nach der Halbmarathon Distanz nach 2:02h. Axel war wesentlich besser unterwegs und lief den Marathon zu Ende in einer Zeit von 3:41h. Von 1400 Staffeln kamen Axels Staffel als 47. und Ralf seine als 148. ins Ziel. Einen gelungenen Abschluss fand die Veranstaltung dann wieder im Vip Bereich wo sie mit den Siegern und einiger Prominenz noch beim Mittagessen zusammen saßen.
Während Ralf noch am laufen war bekam er einen Anruf von Kurt, er meldete sich von der Alpenüberquerung zurück. Er berichtete das die über 360km lange Strecke das härteste und gefährlichste gewesen ist das er je gelaufen ist. Extreme Steigungen und Gefälle, Schluchten und Steilwände, ein unbeschreibliches Erlebnis.

17.06. Bericht vpm Tollenseemarathon

Rennschnecken beim 20.Tollenseseelauf

Was macht „Frau“ wenn Sie an einen Ort möchte an den kein anderer will? Richtig man schenkt dem Mann eine Marathonteilnahme zu Weihnachten. So erging es Kurt und Axel Weihnachten 2009.
Martina und Andrea hatten sich abgesprochen, im Internet informiert und dann eine Teilnahme beim laut Veranstalter einer der schönsten Laufstrecken Deutschlands inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte gebucht. Vor 20 Jahren beim reinfeiern in die Währungsunion (01.07.1990) aus einer Idee unter Sportfreunden ist der Tollenseseelauf entstanden (nach einer Verlegung aus technischen Gründen des Lindetal-Laufs auf die Strecke rund um den Tollensesee). Das Hotel war dank der tollen Internetseite des Laufes gleich flugs und zu vergünstigten Konditionen mitgebucht.
Am Freitagmittag fuhren Martina und Kurt aus Brambach und Axel und Andrea aus Bramsche mit dem Auto Richtung Neubrandenburg, einzig die vielen Staus und Umleitungen trübten die Anreise.
Je näher sie dem Ziel kamen umso schöner wurde die Landschaft. Kurt und Martina kamen direkt am Ufer des Tollensesees lang und könnten schon mal die Ausmaße des Sees in Augenschein nehmen. Axel und Andrea sahen aus Parchim kommend Teile der Mecklenburgischen Seenplatte.
Schnell noch die Startunterlagen geholt, im gebuchten Hotel in der Nähe eingecheckt, Abendessen in der „Kartoffelmaus“ auf Empfehlung der Rezeptionistin und dann Schlafenszeit.
Am nächsten Morgen nach dem Antesten des Frühstückbüffets im Hotel ab zur Neubrandenburger Stadthalle und Erleichterung das noch weitere Läufer sich eingefunden hatten. Kurt kannte natürlich sofort wieder Läufer von anderen Marathonveranstaltungen und Andrea bekam von Ihren in Neubrandenburg beheimateten Mitfasterinnen eine SMS „Wo seid Ihr“.
Ein Blick in die Ausschreibung und das Profil der Strecke verursachte vorm dem Start doch einige Fragen. Wieso anspruchsvolles Streckenprofil, wenn der höchste Punkt der Strecke bei Kilometer 21 bei ungefähr 70m liegt? Die kennen wohl den Brockenmarathon oder Läufe im Sauerland nicht? So und ähnlich lauteten die Fragen vor dem Lauf. Kurts Bekannte waren schon im letzten Jahr in Neubrandenburg gestartet und warnten vor der anstrengenden Strecke und der Moderator riet allen es am Anfang ruhig angehen zu lassen.
Für die Rennschneckenbegleiter Martina und Andrea klärten sich die offenen Fragen relativ schnell nach dem Start im Gespräch mit den inzwischen eingetroffenen Mitfasterinnen Karin und Bruni  und durch den Moderator. Die Lokalzeitung hatte von 551 Höhenmetern geschrieben die zu überwinden seien erzählte der Moderator und die Neubrandenburger erzählten, dass die Strecke sehr schön sei, auch als Fahrradstrecke, aber das es ein stetiges Bergauf und Bergab sei, nicht ein Stück ebene Strecke und wie man das bei der Größe des Sees laufend schaffen wollte war aus Ihrer Sicht eine kaum lösbare Aufgabe.
Die beiden Läufer bekamen diese Erkenntnisse allerdings erst Kilometer für Kilometer später.
Während sich die Läufer am See entlang über die Behmshöhe, vorbei an Klein Nemerow, um den wie ein Wurmfortsatz am Tollensesee hängenden See Lieps bis hinauf zum Schloss Hohenzieritz bewegten, dort war ungefähr die Hälfte geschafft, um dann anderen Seeseite über Wustrow,  Alt Rehse und das Strandbad Broda zurück nach Neubrandenburg zu laufen, bekamen Martina und Andrea von Karin und Bruni eine persönliche Stadtführung durch Neubrandenburg.
Passend zum Zieleinlauf waren sie aber wieder im Kulturpark, Start und Ziel des Tollenseseemarathons.

163 Marathonläufer, davon 20 Frauen, absolvierten die von der Fachzeitschrift „Laufzeit“ in den letzten Jahren neun Mal als einer der zehn beliebtesten Läufe Deutschlands ausgezeichnete Strecke. Kurt kam als 11. seiner Altersklasse, gesamt 112.,  in einer Zeit von 4:24:50 ins Ziel, sein Fazit: „schöne Strecke, aber die letzten Kilometer direkt am See entlang auf Sand kosteten Kraft und Zeit“.  Axel erreichte als 77. Gesamt, 17. seiner Altersklasse in einer Zeit von 3:58:03 den Kulturpark in Neubrandenburg, sein Fazit: „Am schönsten waren die Streckenabschnitte direkt am See entlang.“
Funktionsshirt, Medaille und Urkunde waren selbstverständlich in der Startgebühr von 25,-€ enthalten. Außerdem gab es aufgrund des Jubiläums für jeden 20. Läufer des Zieleinlaufes noch einen Sonderpreis.  Da Kurt und Axel als 112. bzw. 77. Einliefen können wir allerdings nicht sagen was es schönes gab.

31.05.: Bericht aus Edingburgh von Susanne  Püschel

Rennschnecken laufen, laufen, laufen
Nach Teilnahme am Marathon in Edinburgh schon das nächste Ziel im Blick
juk Hesepe. Seit drei Jahren haben sie für die Teilnahme an dieser Großveranstaltung gespart. Jetzt wurde für die Trainingsgruppe Heseper Rennschnecken ein lang gehegter Wunsch wahr Sie nahmen am Marathon in Edinburgh teil.
Sechs Marathonis und drei Teilnehmerinnen für den Halbmarathon sowie drei Begleiter machten sich auf die Reise. Für eine erste Überraschung sorgte das Wetter bei der Ankunft Das Thermometer zeigte 25 Grad Celsius, und das bei einer Abreisetemperatur von 12 Grad! Den Anreise-Freitag nutzte die Gruppe für eine Besichtigungstour, die schon mal einen Eindruck von der hügeligen Landschaft Edingburghs vermittelte.
Am nächsten Tag holten die Läufer ihre Startunterlagen ab. Mit ihnen insgesamt 10 000 Marathonis und 4000 Teilnehmer am Halbmarathon. Am Sonntag war es dann so weit auf zum Marathon! Vor allem wegen der Hitze wurde es ein anspruchsvoller Lauf, den längst nicht alle Sportler beendeten. Nach sieben Stunden wurden noch 300 Läufer auf der Strecke gezählt, die Heseper Rennschnecken gehörten aber nicht dazu. Sie kamen, wenn auch nicht in ihren Spitzenzeiten, mit soliden Leistungen ins Ziel.
Beeindruckend sei das bunte Geschehen an der Strecke gewesen, berichten sie. Zur Motivation der Läufer agierten Animateure von Trucks und Dudelsackspieler an den Wendepunkten. Zahlreiche Sportler liefen verkleidet, viele für karitative Zwecke. Der Lauf, eigentlich als Bergablauf angekündigt, habe zahlreiche Steigungen und Bergabstrecken aufgewiesen. Gewöhnungsbedürftig seien die letzten 200 Meter gewesen, die über eine Trabrennbahn geführt hatten, auf die Gummimatten gelegt worden waren ein Gefühl wie auf Schaumgummi!
Mit folgenden Zeiten kamen die Läufer ins Ziel Lutz Prösch (3:23:26), Christian Matenna (3:44:08), Axel Bittmann (3:52:08), Kurt Gormanns (4:14:56), Ralf Püschel (4:19:31), Kevin Püschel (5:33:57), Halbmarathon Andrea Matenna (2:44:21), Armina Othmann (2:25:49) und Kirsten Voos (2:12:35).
Abseits des rein sportlichen Geschehens haben die Heseper Rennschnecken erneut ein ungetrübtes Teamerlebnis genossen. Wiederholung bereits am kommenden Wochenende im holländischen Drenthe geplant!

17.04.: Am 17.04.2010 wurde zum vierten Mal der Paul-Moor-Marathon gestartet. Dieses Mal konnten die Läufer zwischen 4 Hauptstrecken auswählen. Es wurden 11km, HM, Marathon und Ultra Marathon angeboten. Die Rennschnecken nahmen an den verschiedenen Läufen mit 10 Läufern teil. Um die Läufer der verschiedenen Strecken ziemlichzur gleichen Zeit im iel zu haben musste zeitversetzt gestartet werden. Als erstes machten sich Axel und Ralf auf dem Weg, da der UltraMarathon um 10:15 Uhr gestartet wurde. Der Paul-Moor-Lauf ist ein Punkt zu Punkt Lauf, deswegen müssen die Läufer mit Shuttlebussen zu den Startpunkten gebracht werden. Der Bus der die Ultra Läufer nach Osnabrück bringen sollte kam eine halbe Stunde zu spät, somit evrschob sich der Start um etwa 20 Minuten. Das war der einzige nennenswerte Minuspunkt an diesem tag. leider war es dadurch unmöglich zum Start der Marathonis um 10:45 Uhr im Nettetal zu sein. Auf der Marathondistanz starteten diesmal keine Rennschnecken. Dafür liefen Christian, Andreas, Peter, Andre, Karin und Kirsten den Halbmarathon. Kirsten hatte sich kurzfristig umentschieden statt 11 km den HM zu laufen - Karin als Unterstützerin. Die lief in Bersenbrück ihren ersten Halbmarathon und freute sich über die nette Begleitung. Der HM startete in Lappenstuhl und war mit über 300 Teilnehmern der Lauf mit den meisten Meldungen. Die 11km Strecke wurde in Bersenbrück gestartet und war der einzigeRundkurs von den langen Strecken. Bei diesem Wettkampf starteten dann noch Siegfried und Iris. Bei Kaiserwetter und landschaftlich schönen Strecken erreichten alle Rennschnecken gesund und gut gelaunt das Ziel. Alle war mit ihrer zeit sehr zufrieden. Ab Malgarten wurden die Rennschnecken von Andrea unterstützt, die die Läufer mit Getränken und Müsliriegeln vom fahrrad aus versorfte. Außerdem schoss sie, wie Susanne und Angelika die in Bersenbrück wartete, einige sehr schöne Fotos, die man wie immer unter Schneckenfotos sehen kann. Bei Kaffee und Kuchen konnteman die Veranstaltung dann ausklingen lassen. Alle Läufer waren sich einig, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

26.02.: Nach dem anhaltend schlechten Wetter der letzten 8 Wochen nutzten 17 Läufer den zweiten 3-Stunden-Lauf der Heseper Rennschnecken. Beim Start hatte man schon ein gewisses Gefühl von Wärme in der Sonne, gestört haben lediglich die letzten Ausläufer vom Sturmtief Xynthia, die leider auch zwischendurch leichten Regen mit sich brachten. Mehrere Läufer lobten die gute Kennzeichnung der Strecke, so dass jeder individuell sein Tempo laufen konnte. Der Lauf führte dieses mal wieder durch den Windpark Hesepe, über Ueffeln, dann entlang der Halbmarathonstrecke von Neuenkirchen zurück nach Bramsche. In Ueffeln wurde auf dem Hof Weissmüller eine kräftige Verpflegung angeboten, sowie die Möglichkeit zum Rücktransport. Von der Streckenführung waren die Läufer begeistert, vor allem weil sie fast verkehrsfrei war. Im Anschluss gab es wieder ein gemütliches Abschlussessen mit Kaffee und Kuchen. Viele wollen acuh zum 3. Lauf am 27.03.2010 wieder dabei sein - dem 2. Bramscher-3-Seen-Lauf.

23.01.: Zum ersten Lauf der drei 3-Stunden-Läufe trafen sich 12 Läufer in Bramsche. Bei unangenehmen -5Grad ging die Strecke wieder durch den Nordkreis von Bramsche. Es bildeten sich zwei Gruppen und so fand jeder sein individuelles Tempo. An der Hohe-Haar Straße in Sögeln hatten Susanne und Andrea die obligatorische Verpflegungsstelle eingerichtet. Dort konnten sich die Läufer für die zweite Hälfte stärken und mit heißen Getränken aufwärmen. An dieser Stelle bestand auch die Möglichkeit den Lauf zu beenden, was auch drei Läufer dankend annahmen. Gestärkt ging es für die leicht dezimierte Gruppe dann auf die zweite Hälfte. Da das Lauftempo jetzt um einiges langsamer war liefen alle zusammen in einer Gruppe zum Ausgangspunkt zurück. Nach kanpp 3 Stunden erreichten alle wieder die Königsberger Straße. Dort fand bei Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen der Morgen seinen Ausklang. Die Läufer die zum ersten Mal mitliefen merkten sich gleich die beiden nächsten Termine vor, da es ihnen sehr gut gefallen hat und sie beim nächsten Mal gerne wieder mitlaufen wollen . LG Susanne

10.01.2010: Am Sonntag fand der 4. Bramscher Rumlauf statt. Trotz der extremen Witterungsverhältnisse fanden sich doch einige Läufer in Bramsche an der Realschule ein. Auf sehr verschneiten Strassen wurde man über drei verschiedene Streckenlängen geführt. Das Laufen fiel doch sehr schwer, aber zu Stürzen oder Verletzungen ist es dann nicht gekommen. Die Rennschnecken nahmen mit 5 Läufern und 3 Walkerinnen teil. Auch Kurt und Ralf waren wieder dabei, da sie es nicht gewagt hatten bei den Schneemassen nach Kevelaer zum Marathon zu fahren. Dank Susanne, die uns wie so oft begleitet hat, haben wir wieder nette Fotos im Netz. Da die Veranstaltung sehr familiär ist freuen wir uns schon auf den 5. Rumlauf im nächsten Jahr.

31.12.2009: Fast die gleichen unermüdlichen Rennschnecken trafen sich dann am letzten Tag im Jahr wieder in Mühlen zum Sylvesterlauf, der auch unter dem Motto "Sportler gegen den Hunger" läuft. Der Schnee lag ein ganzes Stück höher als am Heiligen Abend und es gab ein ziemliches Schneetreiben. So war schon die Fahrt nach Mühlen nicht ganz einfach. Mit besonders guten Zeiten war nicht zu rechnen, da das Laufen im Schnee doch sehr anstrengend ist. Viele Läufer haben sich durch die Witterung vom Start abhalten lassen, so dass es ein recht familiärer Lauf wurde. (Es gibt halt auch vwenünftige Läufer - Anm. von Susanne). Nach unserem Wissen kamen aber alle Läufer heile im Ziel an. Nach einem gemütlichen Beisammensein fuhren die Rennschnecken vorsichtig nach Hause und freuen sich schon auf die neue Saison in 2010, die am 10.01. mit dem Rumlauf beginnt. 

24.12.2009: Am Heiligen Abend organisierte der OSC Damme wie jedes Jahr einen Dümmerlauf. Dieser Lauf ist immer ein Spendenlauf unter der Aktion "Sportler gegen Hunger". Dort kann man seine Weihnachtskalorien schon vorher ein wenig bekämpfen. Der Lauf erfreut sich immer großer Beliebtheit. Auch in diesem Jahr fanden sich 150-200 Läufer morgens um 09:30 Uhr am Startpunkt in Dümmerlohhausen ein. Bei Schnee und Minus 5 Grad nahmen auch 9 Rennschnecken teil. Für Philipp, der sonst nur Strecken bis 8 km läuft, war es besonders schwer, da sich die 18km bei den verschneiten Wegen ganz schön hinzogen. Alle kamen gesund und munter, aber etwas unterkühlt, ins Ziel und konnten dann die Weihnachtage geniessen.

26.11.: Jahresabschlussfeier der Heseper Rennschnecken 2009.

Am Samstag trafen sich die Rennschnecken mit ihren Familien in einer gemütlichen Runde, um das Jahr Revue passieren zu lassen, und den Angehörigen zu danken für die Begleitung und Betreuung bei den Wettkämpfen und Trainings. Bei einer Zusammenfassung des Jahres stellte Jens Bachmann fest: die Verschiedenheit und die Möglichkeit auch verschieden sein zu können zeichnet unsere Gemeinschaft aus, kein starrer Verein mit festem Kalender, sondern dem Biorythmus anpassbar. Mal schnell, mal langsam, mal viel mal wenig, mal Wettkampf mal mehr für sich alleine. Gegenseitige Rücksichtsnahme, Verständnis und Toleranz, dafür stehen die Rennschnecken auch. Eine Gruppe für Einzelne aber auch für die ganze Familie. Bei den Rennschnecken kann man beides haben- rennen und schnecken - ganz wie man will. Insgesamt waren 2009 34 Läufer sonntags dabei. Eine deutliche Steigerung zu 21 in 2007 und 28 in 2008. An allen Sonntagen zusammen sind wir, wenn wir alle Laufpunkte addieren, 447 mal mindestens 10 Kiloemter gelaufen, also 4470 Kilometer an den Sonntagen. Dazu kamen noch einmal 77 mal Marathon, mindestens 4 x Ultramarathon, 13 x Halbmarathon und 26 x 10 Kilometerwettkampf. Das macht alles zusammen eine Strecke von 8500 Kilometern, was ca. die Entfernung Hamburg - Miami ist. Es gab tolle gemeinsame Events wie z.B. den Rumlauf, Drenthe, den Alfsee Sponsorenlauf oder Otterndorf. Unvergessen auch das Wochenende in Düsseldorf. Die Liste der Veranstaltungen ist schon recht ansehnlich. Neben den Großstädten wie Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Frankfurt gab es noch den Honigkuchen-, den Kristall, den Schlösser-, Zeitsprung oder Inddormarathon. Alles in allem kann man sagen: auch 2009 war wieder ein erfolgreiches Jahr. Natürlich wurden auch wieder die Ehrenpreise in 4 Kategorien gewählt. Newcomer des Jahres wurde Maurren Fintelmann, Supporter wurde Susanne Püschel, Läufering des Jahres Gudrun Klos und Läufer des Jahres wurde Kurt Gormanns. Wir gratulieren allen Gewinnern, freuen uns schon auf die Laufreise nach Edinburgh als Großereignis 2010 und hoffen dass auch weiterhin als freunschaftliche und fimiliäre im Vordergrund steht. 

15.11.: IndoorMarathon

42,195 km über Flure und Treppen. Ralf Püschel und Kurt Gormanns starteten beim Indoor-Marathon in Nürnberg. Der Rundkurs führte durch Teppichflure und Treppen in dem modernen Laborkomplex des TÜV Rheinland in Nürnberg. Die Liste ungewöhnlicher, sportlicher Herausforderungen haben Ralf Püschel und Kurt Gormanns im oberfränkischen Nürnberg fortgeschrieben: Die beiden Heseper „Rennschnecken“ nahmen an einem Indoor-Marathon teil, den der TÜV Rheinland im Haupthaus auf seinem Versuchsgelände im Tilly Park zum fünften Mal durchgeführt hat.
Die Idee hatte Püschels Gattin Susanne, die die Ausschreibung im Internet entdeckt und ihrem Mann die Teilnahme zum Geburtstag geschenkt hatte. Es sollte ein Volltreffer sein. „Ich habe verschiedene Marathons gelaufen. Aber Nürnberg steht ganz weit oben auf der Skala“, gestand der 46-Jährige nach der Rückkehr immer noch begeistert.
Das Besondere war die Laufstrecke, die über Flure und Treppen zwischen Foyer und Obergeschoss abgesteckt war. Offene Fenster versorgten die Läufer mit Frischluft – „aber immer ohne Gegenwind“, schmunzelte Püschel. Eine Runde war 765 Meter lang, die 55-mal zu durchlaufen war. Püschel hat errechnet, dass er 2420 Treppenstufen gelaufen beziehungsweise im letzten Drittel gestiegen ist. „Am Ende hast du dich nur am Handlauf hochgezogen“, erzählte der 46-Jährige, der gegenüber erfahrenen Konkurrenten, die einen rechten Handschuh trugen, mit zunehmender Dauer benachteiligt war.
Als Gefahrenstelle hätten sich gegen Ende mit dem Nachlassen der Kräfte die Treppenabstiege erwiesen. Deshalb seien die gegenüberliegenden Wände mit Matratzen gepolstert worden, damit gestürzte Läufer einigermaßen sanft landeten.
Um unterwegs den Überblick nicht zu verlieren, zeigte eine große Leinwand jedem einzelnen Läufer, der in der Startnummer einen Sender hatte, Runde, Zeit und Rang an. Das Publikum verfolgte das Renngeschehen im großen Eingangsbereich direkt oder ebenfalls über einen überdimensionalen Bildschirm. Aus Sicherheitsgründen war die Laufstrecke tabu.
In den Fluren war es schon eng. „Das ist kein Kurfürstendamm“, stand auf dem Flyer lakonisch, der alle Läufer zu Rücksichtnahme aufforderte. In den Treppenauf- und -abgängen war das Überholen grundsätzlich verboten. Püschel bedauerte, dass die Strecke immer nur rechtsherum führte. „Die ungleiche Belastung in den Waden war schon ein Handicap“, gestand der passionierte Ausdauerläufer.
Bis zur 30. Runde fühlte sich Püschel gut. Danach halfen Anfeuerungsrufe der Zuschauer und ermunternde Zurufe von Ehefrau Susanne, die hinter der Absperrung mitfieberte, über die kritischen Phasen hinweg. Die beiden „Rennschnecken“ erreichten jedenfalls das Ziel. „Kurt hat mir je Runde zehn Sekunden abgenommen“, anerkannte der 46-Jährige das größere Leistungsvermögen von Gormanns, der in seinem insgesamt 104. Marathon nach 4:20 Stunden ins Ziel kam; der Bramscher brauchte in seinem 54. Lauf über die 42,195 Kilometer etwa 15 Minuten länger.

08.11.: In Hamburg wurde Kurt Gormanns für seinen 100. Marathon ausgezeichnet. Seine vielen Lauf-Auszeichnungen hat der Ueffelner Kurt Gormanns zwei weitere bemerkenswerte hinzugefügt. Wer nach einem Marathon noch die Kraft hat, um 20 Kilometer nach Hause zu laufen, der kann auch einen Ultramarathon laufen. Als Krönung gilt dann der "ECU", der Europacup der Ultramarathons. Ein Laufwettbewerb über fünf Läufe in 4 Ländern: 50 km in Mnisek bei Prag, 73 km beim Rennsteiglauf, 100 km in Biel, 75 km in Celje-Logarska in Slowenien und schliesslich 50 km in Schwäbisch-Gmünd. Entsprechend groß war da das europäische Teilnehmerfeld. Bis zu 1400 Marathonis waren bei den einzelnen Läufen am Start. Gewertet wurden die besten drei Läufe.Riesig groß waren die Leistungsunterschiede. Einfach s galt drei 700-m-Berge zu überwinden mit insgesamt 1070 Höhenmetern, die Anstiege waren giftig. Die Serpentinen konnten die Läufer zwar sehen, aber die Strecke verlief dirket nach oben und das kostete viel Zeit. Erst ab km 30 wurde die Strecke laufbarer. Kurt benötigte 05:36:07 Stunden. In der Gesamtbewertung aller 5 Läufe landete Kurt auf PLatz 84, und in seiner Altersklasse konnte er sich über den 4. Platz freuen. Ausgezeichnet wurde er letztlich als einer von nur 8 Läufern, die alle fünf Ultras geschafft haben, Eine Auszeichnung der ganz anderen Art hatt er zuvor in Hamburg erhalten, nämlich Urkunde, Medaille und Torte für seinen 100. Marathon. Jetzt gehört er zu den bundeweit knapp 200 Läufern, die 100 oder mehr Marathons oder Ultramarathons nachweisen können. Nun ist er berechtigt, das Trikot "100 Marathon-Club-Deutschland" zu tragen.

20.09.: Kurt Gormanns überraschend in Slowenien
beim 75 km-Lauf auf den dem dritten Platz.

Der vierte Lauf des Europacup der Ultramarathonläufer fand am 5.9.2009 in Slowenien statt.
Morgens um 6:00 bei 7 Grad, vollständiger Dunkelheit und Dauerregen fiel der Startschuss für Kurt Gormanns und gut 200 Marathonis. Von Celje (östlich von  Lubjana) bis Logorska Dolina in den Karawanken (an der österreichischen Grenz) verlief die Laufstrecke. Teilweise führte die Strecke abenteuerlich über eine stark befahrene Straße ohne Bürgersteig, denn in der Nacht zuvor ist ein Teil der ursprünglichen Laufstrecke überschwemmt worden. Es ging immer nur bergauf und Berge mit über 2300 m Höhe säumten die Strecke und machten die letzten 30 km sehr anstrengend. Nach 8 Stunden und 51 Minuten erreichte Kurt Gormanns das Ziel und konnte sich über den dritten Platz in  der Alterklasse 55 bis 60 Jahre freuen. Über 5000 Kalorien hat er dabei verbrannt, nun galt es viel zu essen.



13.09.: Rennschnecken beim Küstenmarathon

 Am 13.9.2009 machten sich vier Rennschnecken nebst Begleitung auf an die Nordseeküste. Je näher wir Otterndorf kamen umso mehr regnete es. Das waren ja nicht so gute

Voraussetzungen. Nach dem Abholen der Startunterlagen konnten wir in der warmen, trockenen Stadthalle warten bis es Zeit wurde den Start aufzusuchen. Wir brauchten den ganzen Tag keinen Schirm mehr, es war zwar sehr windig aber trocken und oft sonnig.

Ideales Laufwetter, bis auf den Wind man hatte am Meer zeitweise das Gefühl über hohe Berge zu laufen obwohl die Strecke sehr flach war.

 Die Strecke führte erst durch das malerische Otterndorf und ging dann durch die Dünen bis an die Nordsee. Am Anfang konnte man sogar mal das Wasser sehen, was aber mit jeder der 4 Runden abnahm. In der letzten Runde sah es aus als ob die riesigen Containerschiffe über den Sand fahren.

Der Start-Zielbereich stand den großen Stadtmarathonen in nichts nach. Die Läufer wurden von den Zuschauermengen angefeuert, das man Gänsehaut bekommen konnte. Die Strecke am Meer hingegen war ruhig und beschaulich. Am Wendepunkt auf einem Campingplatz hatten es sich die Camper vor ihren Wohnwagen gemütlich gemacht zum Anfeuern.

Die Rennschnecken waren mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden, als erste erreichte Maureen Fintelmann das Ziel, als dritte in ihrer Altersklasse lief sie den Halbmarathon unter 2 Stunden als Vorbereitung auf den Berlinmarathon. Zwischen 3:56 Stunden und 4:25 Stunden erreichten dann Axel Bittmann, Kurt Gormanns und Ralf Püschel auf der Marathonstrecke das Ziel.

Kurt lief am Tag vorher schon einen Marathon und ist jetzt nur noch 4 Marathons von der magischen Hunderter grenze entfernt.

Auch für die Begleiter war gesorgt, ein Verkaufsoffener Sonntag und eine tolle Kinderbelustigung ließen keine Wünsche offen.

Mit einem gemütlichen Abendessen ließen wir den Tag ausklingen.

06.09. Piesberglauf - Kevin hat am Sonntag auf den Lauftreffpunkt verzcihtetund hat stattdessen am ersten Piesberglauf teilgenommen. Die Lauftrecke betrug 8 km, das Teilnehmerfeld bestand aus übersichtlichen 15 Läufern. Die landschaftlich abwechslungsreiche Strecke kam mit ihren Treppen und Kletterstücken dem Adventure Run in Neuenkirchen sehr nahe.

05.09. SparkassenCup in Berge - Am Start wie immer Peter, Siegrfird und Kevin. Nach sehr starken Regefällen war der ohnehin schon anspruchsvolle Kurs noch schwerer zu laufen. Peter wurde trotzdem erster in seiner alterskalsse. Die anderen Läufer jeweils vierter in den Altersklassen. Da das Dorffest in Berge war haben Siegfried und Kevin sich auf dem Rückweg noch ziemlich verfahren.

30.08. Sponsorenlauf am Alfsee - An diesem Sonntag verlegten wir den Lauftreff an den Alfsee. Hier fand ein Sponsorenlauf zugunsten des Kinderhospitals in Osnabrück statt, veranstaltet von den Azubis von Staas, Rasch, Heywinkel und Sanders. Jeder Teilnehmer hatte 7 Stunden Zeit den 2,15 km langen Rundkurs zu bewältigen. Axel und Ralf haben natürlich die gesamten 7 Stunden durchgehalten. Andre konnte zu seinem ersten Halbmarathon überredet werden - herzlichen Glückwunsch. Alle Rennschnecken liefen mehr als sie sich vorgenommen hatten.Insgesamt wurde eine Summe von 6.500 Euro erlaufen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

03.08.: Am 02.08. verlegten wir den Lauftreff nach Achmer, da wir dort zur Sportwerbewoche eingeladen waren. Mit einer Gruppe von 10 Läufern nahmen wir an der Veranstaltung teil. Wir teilten uns in drei Gruppen auf, 4 km, 6 km  und 10 km. Die Strecken führten zum Teil über schöne Waldwege und am Kanal entlang. Die Verpflegung während und nach dem Lauf war lobenswert. Bei Gulaschsuppe und netten Gesprächen fand die Veranstaltung dann für uns ein schönes Ende. Vielen Dank für die Einladung an den Sc Achmer.

03.08. Am 31.07. starteten Ralf, Peter und Siegfried in Kettenkamp beim Sparkassen-Cup. Bei angenehmen Laufwetter starteten die drei Rennschnecken auf dem 10,8 km langen Rundkurs. Die Runde ist nicht sehr anspruchsvoll, da sie sehr flach ist. Peter lief 49:10 Minuten, Ralf 49:48 und Siegfried, der nach seinem Bruch den ersten längeren Lauf gemacht hat in 01:04:33. Alle waren sehr zufrieden mit ihren Zeiten. Die Verpflegung in Kettenkamp war wie immer sehr gut und viele freuten sich mal wieder ein paar Rennschnecken zu sehen.

19.06.2009 Bericht von Kevin`s Adventure-Run in Neuenkirchen/Vörden



Eine Rennschnecke macht sich zu später Stunde auf den Weg einen Wettkampf zu tätigen. Das Ziel ist dieses Mal der 8000m lange Adventure Run in Neuenkirchen/Vörden. Dort angekommen beginnt erst mal das Abenteuer der Parkplatzsuche. An einem etwa 500m entfernten Waldstück werde ich endlich fündig. Nun heißt es das erste Hindernis, ein kleiner Bergauf Marsch zur Clemens-August-Klinik wo der Start ist, hinter mich zu bringen. Dort angekommen muss ich die in Folie verpackte Startnummer besorgen. Die ersten Kinder liegen nach dem 2000m Schülerlauf, fix und fertig auf dem Rasen. Mein erster Gedanke ist: “Warum nur?“ Egal. Erst mal umziehen und ein paar Fotos vom Ende der Strecke gemacht. „Sieht ja einfach aus“,  aber was ich noch nicht weiß, dass das der leichtere Teil der Strecke ist. Gegen 19:30Uhr erfolgt der Start über die zwei Runden des Hauptlaufes. Ich denke noch „Ach, 8km in 40 Minuten das soll wohl hinhauen.“ Noch eben zwei Freunde begrüßt und schon geht es los. 3-2-1 und Start!

Die gemeldeten 400 Läuferinnen und Läufer rennen los. Alles ist in Ordnung. Ein paar Hügel, ein paar Treppenstufen, Böschungen und einige Baumwurzeln sind zu überwinden. Dann das erste Hindernis, ein abgeknickter Baum der auf Höhe meiner Brust hängt ist zu überklettern, ein Kinderspiel. Eben drüber geklettert und weiter geht’s. Der erste Berg! Der erste Gedanke „Oh, mein Gott“. Die erste Hälfte des Berges kann ich noch erlaufen, den Rest muss ich gehen. Es fühlt sich an als würde ich riesige Treppenstufen steigen. Der Puls rast. Keine Zeit mich auszuruhen, schon kommt dass zweite Hindernis. Ein Aussichtsturm mit 162 Stufen die es zu erklimmen gilt. Es läuft ganz gut, nur die Treppe ist etwas eng. Die Leute müssen ja gleichzeitig hoch und runter laufen. Der Holzturm schwankt. Oben den Stempel abgeholt geht es gleich wieder runter. Jetzt muss ich erst mal gehen. Ein paar Kinder und Rentner rennen an mir vorbei und einer brüllt dass ich doch nicht mal halb so alt wäre wie er und mal hin machen soll.

Am Anfang habe ich mich noch darüber lustig gemacht, dass der Ansager den ersten Teil “Pfad der Hölle“ genannt hat. Mit einem großen „Uuuuh, habe ich Angst“.  Jetzt weiß ich warum der erste Teil so heißt. Ein leichter Brechreiz stellt sich ein. Jetzt muss ich erst mal ca. 1km gehen. Dann geht das langsame laufen wieder los, viel Berg rauf und Berg runter. Berg runter ist eher so ein mix aus rutschen und bremsen. Ein weiteres Hindernis ist ein  Bach der zu breit zum überspringen ist. Ich springe in den Bach und klettere durch den Schlamm wieder raus. Dann geht es an einem See vorbei, Natur pur. Ich fühle mich ein bisschen wie bei dem Drillsergant von Big Brother. Es stellt sich die Frage, wieso tut man sich so etwas an? Egal, Zähne zusammen beißen und weiter geht es. Ein kleines Labyrinth im Wald wo jeder Trottel durchfinden würde liegt nun hinter mir. Jetzt kommen 3 Hügel die man nur kletternd bewältigen kann indem man sich an den Grasbüscheln festhält und rauf zieht. Runter geht es durch springen in eine Sandgrube, ein Qual für die Beine. Die Muskeln brennen und ich schleppe mich zu den letzten Hindernissen. Man muss durch eine sandige Betonröhre krabbeln, die Knie freuen sich über das Peeling. Es folgt die Wasserrutsche in den Matschsee, alle Läufer kommen mit nassen Beinen durch nur ich lande mit dem Hintern im Wasser. Es folgen  durcheinander geschmissene Autoreifen und ein Berg der mit einer mit Schmierseife eingeschmierten Plane bedeckt ist. Ein Mann mit Megaphon feuert die Läufer an, „Los, Leute ihr schafft das, außer der ganz Nasse.“ Damit meinte er dann wohl mich. Ich habe es aber doch noch geschafft. Anschließend geht es noch über einige Berge aus Heuballen und zwei Wassergräben. Normal durchlaufen ist im Wasser nicht möglich, ich versuche es und mache einen Bauchklatscher. Die Abkühlung tat aber echt gut aber jetzt sind die Klamotten so schwer. Die ersten Heuballen bin ich noch hoch gesprungen aber mit den nassen Klamotten kann ich nur noch klettern. Die erste Runde ist geschafft.

Auf in die zweite Runde. Jetzt funktioniert alles besser weil man die Strecke schon kennt. Ich bin natürlich der Trottel der sich im Labyrinth verläuft, liegt bestimmt an der Erschöpfung und lande wieder mal auf dem Hintern im Wassergraben. Mit der Anfeuerung  meiner Freunde erreiche ich in 1:08:48 Stunden das Ziel. Der letzte Streckenabschnitt war so einsam das ich überzeugt war der letzte zu sein, aber es kamen noch ungefähr Hundert Läufer nach mir ins Ziel.

Stolz das ich durchgehalten habe begebe ich mich unter die leider kalte, extrem prickelnde Dusche. Gut das ich für die klatschnassen dreckigen Klamotten eine Wasserdichte Tüte mitgenommen habe. Schnell noch die Nummer wieder abgeben und einen Blick auf die peinlichen aber lustigen Fotos geworfen, jetzt geht es noch auf einen 18.Geburtstag.

Der Lauf war ziemlich hart, es wurden sämtliche Muskeln im Körper trainiert, ist mal was um seinen inneren Schweinehund zu überwinden. Ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei und versuche meine Zeit zu toppen.

Es grüßt Eure

Adventureschnecke

 

Rennschnecken mal wieder International unterwegs

Am Samstag dem 30.5.2009 starteten die Heseper Rennschnecken mit 7 Läufern und 5 Begleitpersonen um am Marathon und Halbmarathon im 100km entfernten Drenthe in Holland teilzunehmen. Die kleine und sehr günstige Veranstaltung bringt auf ihrem 10 km Rundkurs, den man je nach dem welche Strecke man gewählt hat 2 bis 4 mal durchläuft, unheimlich viele Zuschauer an die Strecke. Es gab Bands an der Strecke, Nachbarschaften haben sich zum Grillen getroffen, eine kleine Kirmes war aufgebaut, jede Gaststätte hatte ihren Ausschank nach draußen verlegt, es war eine unglaubliche Party unterwegs. In Drenthe waren die Geschäfte bis 17 Uhr geöffnet, direkt im Start- Zielbereich.

Bei 24 Grad und etwas frischerem Wind der im laufe des Rennens leider etwas stärker wurde (natürlich kam er wie immer nur von Vorne), starteten die beiden Läufe zeit versetzt um eine Viertelstunde. Die Marathonläufer mussten 2-mal und die Halbmarathonis 1mal eine kleine Runde durch die Stadt laufen bevor sie auf die große Runde geschickt wurden. Das war sehr Foto- und Zuschauerfreundlich da man die Läufer bis zu 7-mal sehen konnte, gemütlich im Straßenkaffee sitzend.

Auf der Marathonstrecke starteten Axel Bittmann, der auch als erste Rennschnecke ins Ziel kam nach 3:51:12 Stunden, Christian Matenna, der nach dem Düsseldorf Marathon vor 4 Wochen, zum Schluss mit Axel nicht mehr Schritt halten konnte in 3:55:39 Stunden, Kurt Gormanns der in Holland seinen 30. Marathon 2009 lief in 4:12:05 Stunden und Ralf Püschel, der behindert nicht nur durch den Kilt sondern mehr durch die Frauen die z. Teil auf Knien vor ihm lagen um das Geheimnis zu lüften was Mann unter dem Kilt trägt, in 4:26:54 Stunden.

Auf der Halb Marathon Strecke starteten Kevin Püschel, der nach viel Verletzungspech im letzten Jahr doch endlich wieder Fit ist und in 1:48:08 Stunden ins Ziel lief, Klaus Wolgast, der erst am vorherigen Sonntag zu den Schnecken gestoßen ist und gleich mit nach Holland fuhr, er lief in 1:53:26 Stunden ins Ziel und Gudrun Klos, die nach ihrem Düsseldorf Marathon vor 4 Wochen schon wieder eine super Zeit von 2:00:20 Stunden lief.

Susanne konnte das halbe Rennen wieder mal nur mit einem Auge genießen da sie wie immer viele schöne Fotos geschossen hat. Nach dem Rennen ließen die aktiven und nach Shopping- und Fototouren nicht viel weniger aktiven Rennschnecken den Tag in einer Arabischen Pizzeria in Holland ausklingen.

Auf dem Weg zum Auto trafen wir dann noch einmal Ralfs Kilt Fanclub die doch dann ganz überrascht waren das wir Deutsche und nicht etwa Schotten sind und sich das Versprechen geben ließen das Ralf im nächsten Jahr wieder mit dem Kilt die Strecke bezaubert.

 

16.05.2009 Rennsteiglauf

Mit 15.160 Läufern konnte der Rennsteiglauf einen neuen Teilnehmerrekord melden. Er ist der größte Landschaftslauf Mitteleuropas mit traumhaften Aussichten. Er zieht die Laufenthusiasten aus ganz Europa, ja der Welt, magisch an. Läufer und Läuferinnen aus 14 Nationen waren am  Start. Die fünf unterschiedlich langen Strecken wurden an fünf Orten zeitlich versetzt gestartet. Irgendwie was der ganze Thüringer Wald in Bewegung. Die Laufstrecke führte durchgehend über Waldwege, nämlich den Rennsteig. In der Königsdisziplin, dem Supermarathon über 72,2 km, waren erstmals mehr als 2000 Teilnehmer gemeldet. Aus dem Osnabrücker Raum waren sieben Läufer am Start. Der Start war am Samstag, 16.05., morgens um 06:00 Uhr unterhalb der Wartburg, in Eisenach. In der Nacht vorher tobte ein Gewitter wie es nur im Gebirge anzutreffen ist. Die Laufstrecke war matschig und häufig versperrten Pfützen die Laufrichtung. Es kam immer wieder zu Staus. Vom Start weg ging es erst einmal 25,5 km nur bergauf. Dann folgten noch fast 50 km mit Anstiegen bei Oberhof und bei Suhl über den Großen Berenberg (982m). Rund 1500 Höhenmeter galt es zu überwinden. Teilweise konnte man diese nur gehen und an schnelles Laufen war nicht zu denken. Erfreulicherweise mussten diese Mal nur 113 Teilnehmer aufgeben. Fast hätte es auch Kurt Gormanns erwischt. Bei km 60 ist er an einer Bodenwurzel eingefädelt und auf die Schulter gestürzt. Nach ein paar Minuten ein ein paar Tränen ging es dann langsam weiter. Es lief dann immer besser und es begann sogar eine Art "Erntezeit"; er konnte nach ca. 100 Läufer überhoen. Mit 08:35 Stunden war es dann noch ein sehr guter Mittelfeldplatz. Im Ziel führte dann der erste Weg ins Rote-Kreuz-Zelt und der zweite an die Theke.

Mit diesem Lauf hat Kurt bereits seinen 29. Marathon in diesem Jahr absolviert. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch 

03.05.2009 Düsseldorf Marathon

Auf eine Idee hin von Andreas meldeten sich vier Rennschnecken an beim Marathon in Düsseldorf. Da Andreas dort arbeitet, bot er uns eine Unterkunft an in seiner dortigen Zweitwohnung. Christian und Guddi reisten schon am 1.Mai an und bekamen eine ausführliche Stadtführung durch Düsseldorf. Ralf und Susanne fuhren am Samstag hinterher. Am Samstag wurden erstmal die Startunterlagen abgeholt und die Marathonmesse nach Angeboten durchforstet. Nachdem diverse neue Schuhe und Strümpfe gekauft wurden, ließen Andreas und Christian eine Fußanalyse durchführen. Jetzt weiß Christian auch dass er gute Chancen hat als Germanys Next Fußmodel. Anschließend zeigte uns Andreas noch warum Düsseldorf die längste Theke der Welt genannt wird. Abend gingen wir Pasta essen und dann früh ins Bett.

 Um 5 Uhr war die Nacht vorbei damit wir es pünktlich zum Start schafften. Im Startbereich kamen wir gerade rechtzeitig um die Ankunft der Spitzenläufer und der Hasen zu sehen, die mit dem Tourbus der Toten Hosen gebracht wurden. Während sich die vier Läufer in ihre Startblöcke begaben konnte Susanne die Starts der Handbiker und mal etwas anderes den Start des Einradmarathons sehen. Diese Einräder waren zum Teil ziemlich futuristisch. Der Sieger brauchte etwa 1:30 Stunden bis ins Ziel. Kurz darauf war dann endlich der Marathonstart der Läufer. Die Strecke ist sehr flach und das Wetter war ideal, so dass bei Männern und Frauen neue Streckenrekorde erwartet wurden. Bis ungefähr km 30 lagen sie auch alle sehr gut im Rennen aber dann brachen der Männerfavorit und auch die Topläuferin der Frauen ein und es wurden keine Streckenrekorde gebrochen. Bei den Männern gewann dann nicht einmal der extra dafür eingekaufte Kenianer sondern sein Landsmann der für ihn den Hasen machen sollte.

Die Stimmung an der Strecke war sehr gut aber es hätten doch mehr Zuschauer da sein können. Es wurde keine Sehenswürdigkeit ausgelassen und mehrmals der Rhein überquert. Es war eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung bis zum Zieleinlauf. Aber der Bereich nach dem Ziel war viel zu eng. Um an Essen und Getränke zu kommen musste man ein ganzes Stück gehen durch dichtes Gedränge. Die Duschen waren grauenhaft und umziehen musste man sich anschließend draußen,  wobei die Temperaturen gefallen waren und es wehte ein recht kalter Wind. Wenn die Veranstalter das noch etwas verbessern ist dieser Lauf genauso empfehlenswert wie z.B. Hamburg oder Köln.

Alle Rennschnecken erreichten sehr zufrieden das Ziel. Christian lief sogar eine neue persönliche Bestzeit von 3:25:06, Andreas kam in 3:50:32 ins Ziel obwohl er ab km 25 starke Muskelschmerzen hatte, für ihn war es ein Jubiläum, er lief seinen 10. Marathon. Ralf erreichte bei seinem 46. Marathon in 4:02:51 das Ziel und Gudrun lief in 4:19:02 ins Ziel womit sie bei weitem nicht gerechnet hatte. Susanne hat wie immer einige schöne Fotos geschossen und hatte dieses Mal einen super Platz im Zielbereich, so dass sie sogar Zielfotos mit Zielzeit machen konnte.

Einen besonderen Dank noch an Andreas für seine nette Bewirtung und die Stadtführung und an Kevin der am Sonntag den Lauftreff betreut hat. Er lief morgens mit Martina und am Nachmittag noch die 10km in Haste in 46:27.

Euer Ralf

24.04.2009 Borgloher Weiherlauf vom 17.04.2009

Auch an diesem Tag war wieder eine Rennschnecke unterwegs zum Laufen. Ich machte mich auf um den Berg- und Tallauf in Borglog in Angriff zu nehmen. Mit ganzen 181 Läufern starteten wir um 19:10 Uhr mit etwas Verspätung auf die 10 km Strecke und dann gleich in einen Stau. Erst nach der 2. Runde war die enge Gasse im Startbereich ohne zu gehen zu bewältigen. Der Lauf ging über 4 Runden. Er wurde von einem Dudelsackspieler, einer Chearleadergruppe und recht vielen Zuschauern unterstützt. Alles in allem was es ein sehr schöner aber kräftezehrender Lauf. Der Weiher war allerdings nur eine größere Pfütze. Die Verpflegung war hervorragend, nur waren die Duschen ziemlich weit weg. Mir hat es dort viel Spaß gemacht und ich finde es hat sich gelohnt dafür etwas weiter zu fahren. Meine Zeit: 51:42. Euer Kevin

11.04.2009 Steinbecker Osterlauf

Am Ostersamstag fuhren Christian, Axel, Ralf samt Fananhang nebst Kevin zum Halbmarathon nach Steinbeck. Der flache Landschaftslauf ist schon wegen der guten Organisation sehr zu empfehlen. Bei wunderschönem Osterwetter hat sich am Start noch jeder Läufer über die Sonne gefreut. Leider wurde es dann so warm, geschätzte 30 Grad, dass viele Läufer schon nach der ersten Runde ausgestiegen sind. Die zähen Rennschnecken die inzwischen ja einiges gewohnt sind, loiefen jedoch alle gesund ins Ziel. Christian wie gewohnt als erster in 01:42:28, 35. gesamt und 14. AK. Dann natürlich Axel 01:46:37, 38. gesamt und 10. AK. Dann kam, für ihn selbst überraschende, Ralf vor Kevin ins Ziel. Ralf in 01:54:16 78. gesamt und 17. AK und Kevin schliesslich in 02:07:35, 116. gesamt und 6. in seiner AK. Kevin hatte nach einer Party am Freitagabend den Lauf doch wohl zwangsweise etwas ruhiger angehen müssen. Bei einem riesigen Kuchenbuffet haben wir dann den Nachmittag ausklingen lassen.

21.03.2009 Paul-Moor-Marathon 2009  von Susanne

Die Veranstalter des Marathons hatten in diesem Jahr einen guten Draht zu Petrus. Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 15 Grad starteten rund 70 Läufer über die Langdistanz im Nettetal. Auf den ersten 9km warun rund 180 Höhenmeter zu überwinden. Die restliche Strecke war dann ziemlich flach und angenehm zu laufen. Ungefähr 1,5 Stunden später startete in Lappenstuhl der HM mit ca. 230 Läufern und zeitgleich in Bersenbrück der 11km Lauf. In allen 3 Disziplinen hatten wir Läufer am Start. Sara lief aufgrund eines Trainingsrückstandes statt des HM die 11km Strecke in 01:07:33. Peter und Kevin starteten beim HM. Für Peter war es der erste, immerhin in einer Zeit von 2:11:19. Kevins Zeit ist leider nicht gemessen worden, da zwischendurch der PC abgestürzt ist aber es war ungefähr 01:52 . Christian - 03:43:14, Axel 03:52:38, Ralf - 03:53:21 und Kurt 03:57:57 (14. Marathonstart in diesem Jahr !!!) machten sich an die lange Distanz. Alle unsere Läufer kamen gesund und zufrieden ins Ziel - Herzlichen Glückwunsch. Die Verpflegung und Betreuung vor, nach und während des Laufens waren wie immer hervorragend.

28.02.2009: 2. 3Stunden-Lauf im Jahr 2009 - von Kevin

Heute war es wieder mal soweit. Bei 8° und leichtem Nieselregen starteten die Läuferinnen und Läufer des 3-Stundenlaufes ihre Tour von 31,6km. Die 17 Teilnehmer kamen rechtzeitig um 10 Uhr zum start in der Königsberger Strasse an. Als erstes hielt Ralf die übliche Begrüßungsansprache und erklärte ein wenig die Strecke. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe lief einen sechser und die andere Gruppe einen sechseinhalber Schnitt.

Dann endlich der Start, Susanne machte schnell noch ein paar Fotos. Alle fühlten sich fit und so ging es los.

Die ersten km ging es auf gerader Strecke quer durch Hesepe, weiter durch den Windpark nach Ueffeln. Dort wartete die tolle Verpflegung unserer Top Supporter auf uns. An Kuchen, Gebäck und verschiedenen Getränken schnell stärken. Foto! Bitte lächeln. Oh, es geht weiter.

Den halben Kuchen noch im Mund, geht es auf die zweite Hälfte. Bis jetzt war es einigermaßen trocken. Die ersten zwei Läufer steigen hier aus. Zwei andere möchten noch bis ca. km 23 mitlaufen und lassen sich von dort abholen.

Die zweite Runde führt uns durch Neuenkirchen. Jetzt fängt es leider wieder mehr an zu regnen. Einige Sprints und Pinkelpausen später, die erste Steigung. Der Erich ist zäh und lang. So, geschafft. Jetzt geht es erst mal 3 km Berg ab. Wir haben es fast geschafft aber ab km 28 geht es noch einmal richtig los. Wir steigen um von Teer auf Matsch. Der Boden saugt mir die letzte Kraft aus den Beinen. Jetzt bin ich doch langsam erschöpft. Die letzten 1,5 km noch, die letzten Kraftreserven noch einmal gesammelt und mit einem Endspurt geht es auf den Hof. Alle sind ohne Probleme angekommen.

Nach kurzem trockenlegen gibt es noch Kaffe und Kuchen und natürlich einige Laufgespräche in der Garage. Gegen 14:30uhr verabschiedet sich auch der letzte Läufer.

Allgemeine Meinung, allen hat es gut gefallen und wer Zeit hat kommt am 28.3. zum letzten 3-Stundenlauf in diesem Jahr gerne wieder.

Noch mal einen  Dank an unsere Supporter die sich immer so spitze um uns kümmern und an Familie Weissmüller die uns in Ueffeln jedes Jahr ihr Carport als Unterstand für die Pause zur Verfügung stellt. Und natürlich an alle Läufer die teilgenommen haben den mit größeren Gruppen macht es natürlich viel mehr Spaß.

Bis zum nächsten Lauf
Kevin


31.01.2009: 1. 3-Stunden-Lauf im Jahr 2009 - von Susanne

Bei klirrender Kälte machten sich 13 unverwüstliche Läufer auf nach Bramsche, um sich 3 Stunden mit den Rennschnecken zu vergnügen. Die ca. 28,5 km lange STrecke führte durch Bramsches Norden. Ungefähr nach der Hälte der Strecke hatten Andreas, Angelika und Susanne einen üppigen Verpflegungsstand aufgebaut. Dieses mal nahmen auch drei Läufer den Rücktransport in Anspruch. Die leicht dezimierte, aber sehr leistungsstarke Gruppe, machte sich dann an die zweite Hälfte derStrecke. Nach knapp 3 Stunden erreichten die Läufer das Ziel an der Königsberger Straße. Bei Kaffee und Kuchen fand die Veranstaltung ihren Abschluss. Alle Teilnehmer fanden , es hätte gerne etwas wärmer sein können und hoffen auf die nächsten beiden Läufe am 28.Februar und 28.März. Wie immer um 10:00 Uhr in der Königsberger Str. 4. Bilder sind aktuell ebenfalls eingestellt.


11. Januar 2009: 3. Bramscher Rumlauf - von Susanne

Mit 10 Rennschnecken nahmen wir am 11.01. traditionell am Bramscher Rumlauf teil. Nach einer kleinen Begrüßungsrede von Britta und der Einteilung der verschiedenen Gruppen wurden die Läufer mit fliegendem Start auf den Weg geschickt. Das Wetter war kalt aber schön sonnig, die Straßenverhältnisse leider z.T. noch sehr glatt. Die Gruppeneinteilung war gut durchorganisiert, so dass alle Teilnehmer nach ca. 1 Stunde wieder am Schulzentrum ankamen. Die Verpflegung war wie immer hervorragend und so konnte man mit netten Gesprächen den Morgen ausklingen lassen. Wir freuen uns schon auf den Rumlauf 2010, bei dem wir gerne wieder dabei sind.

Januar 2009 : 7. Honigkuchen Marathon in Kevelaer - von Susanne

Am 4. Januar lief Ralf seinen ersten Marathon im Jahr 2009. Mit einer Gruppe von 7 Läufern, unter anderem Gerd Junker und HaWe Rehers wurde die Fahrt an den Niederrheinn in Angriff genommen. Gelaufen wurde ein 6km Rundkurs mit Wendepunkt. Durch die Wendestrecke wurde der Lauf sehr interessant, da sich die Teilnehmer sehr oft wiedersahen beim Entgegenkommen. Obwohl es sehr kalt und windig war standen erstaunlich viele Zuschauer entlang der Strecke. Das Starterfeld bestand aus etwa 333 Teilnehmern, von denen allerdings wohl wetterbedingt nur 252 finishten. Auf den ersten 5 Runden lag Ralf noch sehr zufrieden in einer Zeit unter 4 Stunden. Doch die letzten 12 KM mußte er dem zu hohen Anfangstempo Tribut zollen, so dass es nur zu einer Zeit von 04:23:45 reichte. Die anderen 6 Läufer der Gruppe erwarteten ihn schon im Ziel, einer hatte aus vernunftsgründen den auf abgebrochen. Als Medaille erhielt jeder Läufer einen Honigkuchen und einen Spekulatiusmann. Als erste Veranstaltung im Jahr hat sich der Lauf etabliert und kann wirklich empfohlen werden. Es gab übrigens bis zum Schluß für alle Läufer warmsche Duschen - LG Susanne

Dezember 2008 :Der Untertage-Marathon (offizieller Name Untertage-Sparkassen-Marathon) ist ein Marathon in Sondershausen, der seit 2002 700 m unter Tage im Brügman-Schacht des Erlebnisbergwerks "Glückauf" stattfindet (seit 2003 im Dezember). Er wird vom sc im.puls erfurt e.V. und dem SV Glückauf Sondershausen e.V. veranstaltet und vom SV Kristalllauf e.V. ausgerichtet.

Der Marathon wird auf einem Rundkurs von 10,5 km absolviert und weist ein stark profiliertes Gelände mit einem Höhenunterschied von 310 m je Runde auf. Aufgrund der extremen Bedingungen unter Tage, wo Temperaturen zwischen 22°und 29° C (abhängig von Höhe und Frischluftzufuhr des jeweiligen Streckenabschnitts) und eine Luftfeuchtigkeit von nur 30 % herrschen, wird beim Untertage-Marathon den Marathonläufern eine hohe physische und psychische Leistung abverlangt.

Alle Teilnehmer sind verpflichtet, Helme zu tragen. Für die Halbmarathonmarke besteht ein Zeitlimit von 2:45 h. Bei einem Überschreiten werden die Läufer aus dem Rennen genommen und für den Halbmarathon gewertet. Auch für die Läufer, die nach der dritten Runde aussteigen, besteht eine eigene Wertung.

Vörden 06.10.2008
Vier Heseper Rennschnecken beim Köln Marathon!

Bei der 12. Auflage des Köln Marathons fanden sich in diesem Jahr auch vier Heseper Rennschnecken ein.
Marathon-Messe:
Schon am Vortag des Marathons, besuchten Gudy u. ich (Andy) die Marathon Messe, um sich rund um den Laufsport zu informieren. Die große Messe war sehr gut besucht und ließ keine Wünsche offen.
Im Moment wohl der absolute Renner waren die Kompressionsstrümpfe, welche man an verschiedenen Ständen käuflich erweben konnte. Die Preise variierten von 20 – 55 €, frei nach dem Motto „auch haben wollen“ entschieden wir uns für die preiswerteste Variante eines Österreichischen Sportartikelanbieters. Wir ließen die Strümpfe auch nach der Anprobe gleich an, um feststellen zu können, ob die versprochenen Veränderungen der besseren Durchblutung der Wadenmuskulatur eintritt. Ja, es ist nach unserem Empfinden tatsächlich eine merklich spürbare Lockerung der Wadenmuskulatur gegeben. Aus diesem Grunde, entschieden wir uns beide die Strümpfe auch im Wettkampf zu tragen. Mein (Andy) Fazit ist, dass die Strümpfe tatsächlich die Durchblutung der Unterschenkelmuskulatur begünstigen und somit Krämpfen vorbeugen können. Ich hatte aber das Gefühl, dass hierdurch sich die Beanspruchung der vorderen Oberschenkelmuskulatur erhöht, weil ich ab Km 38 kurz vor einem Krampf im Oberschenkel stand, dieses hatte ich in vergangenen Marathons noch nie gehabt. Ich gehe jedoch davon aus, dass wenn man die Strümpfe im Training eingesetzt hat, sich die Muskulatur auf diese Veränderung einstellt, sodass man letztendlich von den Kompressionsstrümpfen profitiert!
(Näheres zu Veränderungen der Muskulatur / Wirksamkeit nach Einsatz im Training in einem zukünftigen Bericht)
Des weiteren haben wir uns mit einem Hersteller für isotonische  Getränke (Aktiv 3) für Ausdauersportarten unterhalten. Dieser Aktivdrink überzeugte uns vom Geschmack und der Zusammensetzung  der Inhaltstoffe, sowie vom Preis / Leistungsverhältnisses so sehr, dass Gudrun diesen Aktivdrink schon beim Marathon ausprobierte. Gudrun bescheinigt dem Getränk eine gute Verträglichkeit und will es im zukünftigen Training, sowie bei Wettkämpfen einsetzen. Bisher haben wir Ultra Buffer trainiert, welches auch zu guten Ergebnissen führte, aber preislich um einiges höher liegt. (Näheres zu Verträglich- u. Wirksamkeit in einem zukünftigen Bericht)
Interessant war auch noch ein Interview mit Sabrina Mockenhaupt (Mocki), in dem sie eine beabsichtigte ½ Marathonzeit von 1:10:00 Std. als Ziel angab. Der Lauf soll als Vorbereitung auf den in drei Wochen stattfindenden Frankfurt-Marathon dienen. In Frankfurt möchte sich Mocki für die Leichtathletikweltmeisterschaft im eigenen Land (Berlin, Aug. 09) qualifizieren. Nachdem nun bekannt ist, dass Mocki den ½ Marathon in 1:08:51 Std. gewonnen hat, ist zu hoffen, wenn sie gesund bleibt, dieses Ziel ereicht. Wir drücken der sympathischen kleinen Kölnerin (1,55 m ;-) die Daumen!!!!!!
Nachdem wir nun die Messe erkundet haben, stärkten wir uns bei der Pasta-Party mit Kohlenhydraten. Die Nudeln schmeckten zwar aber der Preis von 5,50 € erschien uns als zu hoch!
Ebenfalls zu hoch empfanden wir den Preis für das Funktions-Finisher-Shirt des 12. Kölner Marathons mit 22 €. Es sieht aber zu mindestens megageil aus und man läuft ja nicht so oft einen Marathon und somit nennen wir es nun doch unser eigen. ;-)))))
Der Marathon:
Schon am Tage vor dem Marathon, prophezeiten die Wetterfrösche nichts Gutes, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluss. ;-) Leider hatte das Hoffen nichts gebracht und wir fuhren am Marathonmorgen schon bei strömenden Regen in Richtung Messehallen. Dort angekommen reihten wir uns in den Strom der Marathonteilnehmer ein und legten bei bescheidenem Wetter die 1000 m zur Halle zurück, wo wir uns mit den beiden anderen Rennschnecken Axel u. Christian treffen wollten. Wir haben uns dann auch (dank dem Handyzeitalter) in der großzügigen wohltemperierten Messehalle gefunden. Hier konnte man sich im trockenen startfertig machen, noch ein oder zwei mal „Frau Villeroy & Herrn Boch“  besuchen, um dann seinen Klamottenbeutel in den eigens dafür geschaffenen nummerierten Bereichen abzugeben. Gegen 10:30 Uhr auf dem Weg zum Start fing es dann auch pünktlich wieder zu regnen an. Unsere beiden Rennschnecken-Supporter, Andrea u. Sara sprachen uns Mut zu und begleiteten uns bis zum Start. Wir alle starteten aus dem Startblock „grün“ in dem wir uns noch ganze 45 min. bei dem bescheidenen Wetter tummelten. Die guten Gespräche mit anderen Marathonis, sowie die super Stimmung lies diese Zeit aber schnell vergehen. Bis zur Startlinie vorgedrungen wünschten wir uns alle ein gutes Event, bevor jeder für sich auf die 42,2 km ging um sein Tempo zu laufen! Die Strecke führte uns zu Begin über die Deutzer-Brücke, wo der Wind uns ins Gesicht blies und uns gnadenlos aufzeigte, welch ein harter Marathon vor uns lag. Weiter ging es durch die Altstadt Süd, wo trotz dem widrigen Wetter viele Kölner standen (ca. bei km 3) um die Läufer anzufeuern. Bei km 6. wurde es etwas ruhiger, es ging auf eine ca. 5 km Schleife zurück in die Neustadt Süd, wo dann auch wieder einige Zuschauer standen um uns anzufeuern. Auf den weiteren Kilometern fiel mir besonders positiv auf, dass einige Kölner Ihren Stereoanlagen alles  abverlangten, sie haben die Boxen an die offenen Fenster gestellt, um die Strasse mit  Karnevalsmusik zu beschallen. Das war schon echt cool, weil man diesem Phänomen noch öfter auf der Strecke begegnete. Bei km 24,5 begann dann eine nicht enden wollende lange Strecke von ca. 3,5 km bei der einem die schnelleren entgegen kamen und es mittlerweile wie aus Kübeln goss.  Die Straßen waren voll mit Pfützen und die Schuhe trieften vor Wasser, doch es hieß durchhalten. Im Kölnerstadtteil Niehl war die Kilometermarke 32 erreicht, also nun „nur“ noch 10 km. Hier begann der Marathon nun auch richtig, denn man kämpfte an vielen Fronten gleichzeitig. Zum einen war es der innere Schweinehund den es ab jetzt zu besiegen galt. Zum anderen das sch... Wetter, welches den Körper und vor allen Dingen die Muskulatur auskühlte, dieses war sicher auch der Grund für das Aussteigen von rund 2200 Läufern. Zu guter Letzt die eigene Fitness, der Gedanke daran ob das Training in der Vorbereitung ausreichend war? Bei km 38 ging es dann wieder in die nördliche Altstadt, wo noch immer viele Menschen unter Regenschirmen ausharrten, um uns Marathonis anzufeuern. Bei dem Wetter RESPEKT! Der Kurs ging über die Innenstadt in Richtung Dom, wo man endlich den Kilometerpunkt 40 passierte, wo es doch heißt dieses sei der „Point of no return“ wer ihn hinter sich lässt „finisht“ den Marathon auch! Von hier aus bis zum Fuße der Deutzer-Brücke standen wieder eine Menge Leute die uns nach vorne peitschten! An der Brücke angekommen, waren es nun nur noch gute 1000 m bis zum Ziel aber es ging bergauf und es tat sehr weh. Viele mussten mit Krämpfen stehen bleiben und sich dehnen, bevor es für sie weiter ging. Oben auf der Brücke ging es bis ins Ziel nur noch bergab. Der Zieleinlauf war wunderschön und man konnte unter diesen extremen Witterungsbedingungen stolz auf sich sein, diesen Marathon erfolgreich gefinisht zu haben.
Nach dem überschreiten der Ziellinie gab es eine Warmhaltefolie für jeden Läufer, die man auch dringend benötigte und natürlich die obligatorische Medaille um den Hals gehangen. Die sich anschließende Verpflegungsmeile war sehr gut ausgestattet und man konnte seine leeren Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen. Der Weg zurück zur Messehalle war doch sehr beschwerlich aber auch dieses haben alle Rennschnecken geschafft. In der Halle angekommen hat man seinen Kleiderbeutel empfangen und ist zu den Duschen gegangen, welche vor der Halle durch die Feuerwehr aufgebaut waren. Die Duschzelte waren ausreichend dimensioniert und das Wasser war HEIß ! Ein Lob an die Organisation! Denn die heißen Duschen brachten den ausgekühlten matten Körper wieder nach vorne!
Alle Rennschnecken haben das Ziel erreicht und Christian sogar in persönlicher Bestzeit! Gudrun musste nach beginnenden Schmerzen in der rechten Hüfte bei km 25 die Pace rausnehmen, aber beendete dennoch den Marathon in einer ansprechenden Zeit! 
Wir bedanken uns noch einmal bei den Rennschnecken-Supportern (Charly, Andrea u. Sara), sowie bei den vielen tausend Kölnern die trotz den Witterungsverhältnissen an der Strecke standen um den Läufern unermüdlich zu applaudieren. 
Geschrieben von
Andy

Die Geschichte...

Im Jahr 2002 hatte Ralf Püschel das "alleine-Laufen" satt. Er hatte die Idee einen Lauftreff zu gründen. Bereits das erste Treffen wurde gut angenommen und bald bildete sich ein fester Lauftreff-Stamm, welcher sich bis heute immer wieder erweitert.

Schnell entschieden sich die Läufer auch an Wettkämpfen teilzunehmen. Neben dem Sparkassen-Cup mit seinen regionalen Läufen der Kurzdistanz, wurde auch die Halbmarathon- / die Marathon -/  sowie die Ultrastrecke in Angriff genommen. Dabei sind wir sowohl national (Berlin, Hamburg, Köln, ...) als auch international (London, Enschede, Eindhoven ,...) unterwegs.

Der Lauftreff besteht heute aus ca. 20 Mitgliedern. Am Lauftreffsonntag sind regelmäßig 10 Rennschnecken dabei, die Landschaften rund um Hesepe unter die Laufschuhe zu nehmen.

Gerne können Anfänger und Fortgeschrittene aller Altersklassen sich anschliessen. Treffen ist jeden Sonntag um 10:30 Uhr an der Grundschule in Bramsche-Hesepe.

Neben dem Laufen haben sich natürlich zwischenzeitlich auch Freundschaften ergeben und so ist es nicht verwunderlich, dass wir auch einen kleinen Teil unserer sonstigen Freizeit miteinander verbringen. So haben wir im letzten Jahr z.B. ein grosses Grillfest gefeiert.